Personal-Zeitschrift der Verwaltung des Kantons Schaffhausen, Erziehungsdepartement
Urs Saxer, Rektor
Mit dem Bezug des neuen Ergänzungsbaus der Kantonsschule im August 2005 mussten die Regelungen für das Rauchen auf dem Schulareal neu festgelegt werden. Erstaunlicherweise hat mich dieses Problem länger als erwartet beschäftigt. Was mir auf den ersten Blick als rein organisatorische Massnahme erschien, war bei der konkreten Ausgestaltung ein Entscheid mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten und noch mehr verschiedenen Direktbetroffenen.
Beginnen wir bei meinem ersten spontanen Entscheid: «Das Rauchen auf dem gesamten Areal der Kantonsschule ist verboten». Eine solche Ausgrenzungsregelung liegt ja ganz im Zeitgeist, auch an Universitäten wird immer häufiger ein rauchfreier Campus eingerichtet. Weil wir aber davon ausgehen müssen, dass es trotz Verboten noch eine gewisse Anzahl Raucher und Raucherinnen geben wird, stellt sich immer auch die Frage, wie sich diese bei einem solchen Verbot verhalten werden. Die kürzesten Wege aus unserem Schulareal führen einerseits auf die Pestalozzistrasse (mit Blick auf das Primarschulhaus Emmersberg) und andererseits auf die Munotstrasse (mit Blick auf die Munotwiese). Eine Traube voll Raucher an den Eingängen zum Schulareal ist, zusammen mit den entsprechenden Zigarettenkippen, nicht wirklich eine gute Lösung. Aus diesem Grund haben wir entschieden, die Raucher nicht aussondern einzugrenzen. An einer Ecke des Pausenplatzes wurde eine einsehbare, eingeschränkte Raucherzone am Boden markiert, innerhalb derer die Schülerinnen und Schüler rauchen dürfen.
Während die Schulleitung die Raucherregelung für die Schüler als administrativen Entscheid mit pädagogischer Verpflichtung betrachtet, spürt sie bei der Raucherregelung für die Lehrerinnen und Lehrer keinen direkten pädagogischen Auftrag. In der letzten Lehrerkonferenz wurde deshalb eine Diskussion mit anschliessender Abstimmung über die bisherige Regelung – grundsätzliches Rauchverbot in allen Gebäuden mit Ausnahme der hinteren Ecke des Lehrerzimmers – angesetzt. Dem Argument der Vorbildwirkung entgegnend, bat ein Lehrer auch um Toleranz für die aussterbende Minderheit der Rauchenden mit dem lateinischen Verspaar: «Balnea, vina, venus corrumpunt corpera nostra – sed vitam faciunt balnea, vina, venus.» («Bäder, Wein und die Liebe zerrütten unsere Körper – aber es machen das Leben lebenswert: Bäder, Wein und die Liebe»). Er bat diejenigen, die sich durch den Rauch wirklich belästigt fühlen, dem Verbot zuzustimmen. Diejenigen, welche die rauchenden Lehrer nur umerziehen wollten, sollten dem totalen Verbot nicht Vorschub leisten. In der Abstimmung sprach sich dann die Lehrerschaft mit 58 Ja gegen 7 Nein bei 17 Enthaltungen für die Beibehaltung der Raucherecke im Lehrerzimmer aus.
Auf diese Art werden in der Kantonsschule rauchende Lehrer und Schüler ein- statt ausgegrenzt.
Die Fotos des ersten Zürcher Stammes im neuen Jahr sind online.
Neu online: Die Bilder vom Referat von Dr.med.vet. Urs-Peter Brunner, Kantonstierarzt Schaffhausen zum Thema «Entwicklungen und Herausforderungen des öffentlichen Veterinärdienstes»
Schaffhauser Nachrichten
W.S.
Im Jahre 1482, das ist, zugegeben, lange her, wurden auf städtischer Gemarkung 74 Trotten gezählt. Nicht dazugezählt sind dabei diejenigen im Klettgau, im Reiat und in Stein am Rhein. In einem Steiner Ratsprotokoll fand man – vermutlich im Zusammenhang mit einem Trottengeschäft – den weisen Spruch: «Trinken ist der Ratsherrn Pflicht, trockne Lampen leuchten nicht».
In den Trotten wurde, mit unterschiedlicher Technik, der Saft aus den Trauben gepresst, und nach getaner Arbeit wurden «die Lampen begossen». Dieser Brauch lebt in anderer Form am schönsten in der Osterfinger Trotte und in Löhningen weiter.
1817 wurden im Brandkataster 70 verschiedene Trotten auf Stadtgebiet aufgeführt, darunter 16 im Gebiet Hochstrasse, Geissberg, Spiegelgut, 13 am Heerenberg und an der Rheinhalde, sechs auf dem Emmersberg und in Gruben, fünf im Hohlenbaum, vier im Mühlental.
1988 waren es nur noch fünf: Stokarberg-Trotte, Breitenau-Trotte, Trotte an der Buchthalergasse, Suris-Trotte, Römer-Trotte und die Paradies-Trotte an der äusseren Rheinhalde, die dann auf den Ballenberg verpflanzt wurde.
Der Einwohnergemeinde gehören heute, 2005, noch die Römer-Trotte, die Trotte am Kegelgässlein und das Wohnhaus mit der Trotte im Keller am Fusse des Rheinhalden-Rebhangs.
Die Stadt nutzt die Trotten lediglich als Geräteschuppen. So zum Beispiel an der Rheinhalde. Die Trotte am Kegelgässli ist vermietet und wird als Abstellraum genutzt. Die Munot-Trotte am Fischerhäuserberg, der so genannte «Behälter mit Heuboden», wird seit Jahrzehnten vom Restaurant Fischerzunft als Weinlager und Kühlraum genutzt. Das Gebäude ist innen entsprechend ausgebaut worden. Die Römer-Trotte, vom Bäumen umgeben, auf freiem Feld, am Weg vom «Freien» nach Büsingen – sie heisst übrigens Römer-Trotte, weil sie zuvor einer Familie Römer aus Thayngen gehört hatte – dient als Geräteabstellraum.
Wie gesagt, die Stadtschaffhauser nutzen ihre Trotten nicht für die Geselligkeit. Es heisst, sie liegen nicht «zonenkonform». Deswegen könnte auch die Suche nach einem neuen Standort für die Munot-Trotte schwierig werden. Nun, bei den Flurlingern liesse sich in Erfahrung bringen, wie man eine Flurtrotte, die Stanten-Trotte, zu einem Bijou macht: Sie wurde, ähnlich der Hirschen-Trotte im Dorfkern, restauriert und kann jetzt als Partyraum gemietet werden.
Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschiede unseres lieben Farbenbruders
Kurt Bollinger v/o Blondel
aktiv 1930 – 1932
in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
Der Totensalamander findet am Mittwoch, 12. Januar 2005 um 20.00 Uhr in der Bude statt.
Auch Solos Bilder vom Zürcher Stamm-Jubiläum sind in der Galerie.
Der Name ist Programm: Aal’s exklusive Bilderserie
Die Fotos vom Baumgartenstamm sind online.
Die Bilder vom Jubiläum des Zürcher Stamms sind in der Galerie zu finden.
Einige alte Fotos sind aufgetaucht, darunter jene vom Kleinkartell mit der Rhetorika von Anfang April. Diese sind jetzt online.
Die Fotos vom Weinbaumuseum in Hallau (und anschliessendem Commers) von letztem Samstag sind online.
Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschied unseres lieben Farbenbruders
Carl Richter v/o Schneid
Dr. ing. chem.
aktiv 1936 – 1938
in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
Der Totensalamander findet am Mittwoch, 17. November 2004 um 20.00 Uhr in der Bude statt.
Die Fotos von Ankers Fuxenvortrag vom letzten Samstag sind online.
Teilnehmer:
Alet, Susanne, Alice, Blasius, Margrit, Bürste, Ursi, Cato, Lot, Dorothee, Moritz, Susanne, Mufti, Nelly, Nathan, Hedi, Romeo, Erica, Sog, Lisbeth, Sprint, Susi, Waldi, Vreni, Zigan, Cornelia
Der Bericht über die Wanderung ist als PDF File downloadbar.
Das neue, sehr interessante Quartalsprogramm ist online.
Die Bilder des 146. Stiftungsfestes sind online.
Die Fotos der Fuxenspritze 2004 sind endlich online.
In der Galerie sind die Bilder des Farbenballs zu betrachten.
Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschiede unseres lieben Farbenbruders
Max Kaufmann olim Ready
aktiv 1936 – 1938
in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
Die Abdankung hat in Brasilien statt gefunden.
Die studentische Totenehrung findet am Mittwoch, 1. September 2004 um 20.00 Uhr im Verbindungslokal statt.
Die Bilder des Totensalamanders zu Ehren von AH Dr. Franz Bollinger olim Rumpel sind online.
Das neue Quartalsprogramm ist online.
Scaphusia Schaffhausen
Todesanzeige
Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschiede unseres lieben Farbenbruders
Franz Bollinger olim Rumpel
aktiv 1940 – 1942
in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
Die studentische Totenehrung findet am Mittwoch, 11. August, um 20.00 Uhr im Verbindungslokal statt.
Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschiede unseres lieben Farbenbruders
Robert Landolt olim Splitter
aktiv 1925 – 1927
in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
AH Robert Landolt olim Splitter, *1907 +07.04.2004, dipl. Architekt, wohnhaft gewesen in Küsnacht/ZH, ist nach weitgehend beschwerdenfreien Altersjahren gestorben, wie dieser Tage bekannt wurde. Er war der älteste Alte Herr der SCAPHUSIA! Jetzt ist es AH Jakob Bryner v/o Patachon.
Die Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.
Die studentische Totenehrung findet statt am Mittwoch, 18. August 2004, 2000 Uhr, zusammen mit derjenigen für AH Dr. Erich Peyer olim Bijou+.
Die Laudatio hält AH Dr. Michael E. Dreher v/o Aal.
Scaphusia Schaffhausen den 10. Juli
Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschiede unseres lieben Farbenbruders
Erich Peyer olim Bijou
aktiv 1928 – 1930
in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
Die Abdankung findet am Montag, 19. Juli 2004 um 11.00 Uhr in der Kirche von Lonay bei Morges VD statt.
Die studentische Totenehrung findet am Mittwoch, 18. August 2004 um 20.00 Uhr im Verbindungslokal statt.
Die Bilder der Burschifiezierungen sind online.
Neue Protokolle sind online.
Der AH-Wanderbericht für die Wanderung «Neunkirch – Guntmadingen» vom 14. Mai 2004 ist online.
Das neue Quartalsprogramm ist online.
Wie der NZZ vom 26. April 2004 zu entnehmen war (S 31), wurde AH Proton die
Ehrendoktorwürde der Universität Zürich verliehen. Die Scaphusia gratuliert herzlich!
Heute, Samstag 27 März 2004, findet eine NACHAUFNAHME statt.
Wir bitten die Altherrenschaft, möglichst zahlreich zu erscheinen, um der Aktivitas bei der Cerevisfindung zu helfen!