#Notizen zu Namen

10. August 2005 | Rollenspiele. Der neue Freizeit-Trend

Coop-Zeitung, Nr. 32
Katalin Vereb und Eva Nydegger

**Hier kann jeder Feen sehen**

Die Einheimischen haben sich schon an den Anblick gewöhnt: Ein Mal im Jahr wird Leuk von einem sehr originellen, bunten Völkchen heimgesucht. Hobbits und Orks schlendern lachend durch die alten Gassen des romantischen Städchens im Wallis – zücken aber dann und wann das Handy. Martialisch aussehende Kämpfer aus einer anderen Welt sitzen auf dem Dorfplatz und geniessen ein kühles Bier – benutzen aber ein Feuerzeug zum Anzünden der Zigaretten, das sie «Taschendrachen» nennen. Und viele prächtig gekleidete Elbinnen und Elben tanzen abends bei der Burg zu ziemlich modernen Klängen.
Seit 2001 verwandelt sich Leuk ein Mal im Jahr in das Land Mittelerde. Hier treffen sich die Fans der Kult-Romantrilogie «Herr der Ringe» von J.R.R. Tolkien jeweils für vier Tage, kleiden sich wie die Romanfiguren oder nehmen die Filmkostüme als Inspiration für eigene Kreationen. Nicht alle Teilnehmer sind ganz stilecht à la Herr der Ringe kostümiert. Aber das macht nichts. Hier sind alle willkommen. Es gibt Kurse wie «Kettenhemd stricken», «trollisch tanzen» oder «Schwertkampf» – und natürlich Rollenspiele.
Daniela Lutz (26) und Andreas Schönenberger (31) sind schon zum dritten Mal zum Mittelerde-Fest nach Leuk gereist. Sie im braunen Elbenkleid, er in einer blauen Tunika. Die kaufmännische Angestellte und der Radiomoderator aus St. Gallen sind dank «Herr der Ringe» ein Paar. Er hat sie interviewt vor der Schweizer Premiere des zweiten Films der Trilogie. Seither dreht sich im Leben der beiden vieles um das Thema Mittelerde und Fantasy. Daniela und Andreas organisieren selber regelmässig so genannte Larps, Live Action Role Plays, ein etwas ausgefallener Freizeit-Trend, der auch in der Schweiz immer mehr Anhänger findet. Die Mitspieler haben bestimmte Rollen, dann gibt es Statisten, die ebenfalls klar definierte Figuren darstellen, Bösewichter oder Geister, die für den Verlauf der Handlung wichtig sind. Das erste Liverollenspiel des Kulturvereins Osgallon, wie sie sich und das Organisationsteam nennen, war vor zwei Jahren. Diesen November planen sie die achte Auflage des Fantasy-Spiels in den St. Galler Wäldern. Am Anfang war es noch ein kleines Grüppchen von Verschworenen. Inzwischen ist die Teilnehmerzahl auf etwa 100 gestiegen. Und es werden wohl noch mehr werden: Am Mittelerde-Fest hat der Kulturverein Osgallon einen Einführungskurs für Larp gegeben. Er war gut besucht.
Antje Van Mark hat sich für einen anderen Kurs entschieden. Sie hat schon an vielen ähnlichen Veranstaltungen teilgenommen und ist ensprechend gerüstet: Am Mittelerde-Fest trug sie eines der schönsten Kostüme. Die talentierte Zeichnerin hat es selbst entworfen, aber nähen lassen: «Ich wollte, dass es perfekt gearbeitet ist.» In Leuk hat die 22-jährige Studentin aus Bex (VD) in einem der Kurse ein Paar Schuhe auf echt mittelalterliche Art hergestellt. Auch aus wissenschaftlichem Interesse: Antje Van Mark studiert Altfranzösisch, Deutsch und Englisch, ihr Spezialgebiet ist die Mediävistik, also das Mittelalter. Das will sie später auch werden, Mediävistin. Diese Zeit hat sie bereits als Kind interessiert. Da es in der Schule nur oberflächlich behandelt wurde, hat sie sich ihr Wissen schon in ganz jungen Jahren selbst angeeignet. «Gewissermassen lebe ich in der falschen Zeit», sinniert sie. Gäbe es eine Zeitmaschine, würde sie sofort ins Mittelalter reisen. «Aber nur mit einer Rückfahrkarte», schränkt Antje Van Mark lachend ein. Sie ist realistisch genug, um auch die Kehrseite der früheren Zeiten zu sehen: «Es gab zum Beispiel schreckliche Epidemien, und der Lebensstandard war auch nicht der beste. Ein oder zwei Wochen könnte ich vielleicht auf die technischen Annehmlichkeiten verzichten. Aber im Winter wäre es besonders schwer …» Was sie liebt, sind die Kleider und die Literatur aus der Zeit. Auch ihr Zimmer im Haus ihrer Eltern ist stilecht mit alten Möbeln eingerichtet.
In der Wohnung von Daniela Lutz und Andreas Schönenberger in St. Gallen sieht es nicht ganz so mittelalterlich aus. Immerhin steht im Wohnzimmer ein langer Tisch, der an eine Rittertafel erinnert. Und an den Wänden hängen Nachbildungen der Schwerter aus der Herr der Ringe-Trilogie. Sie pflegen auch durchaus Hobbys in der modernen Welt: ins Kino gehen, Freunde treffen, Schach spielen oder Standardtänze. «Es gibt Leute, die jedes Wochenende an einem Larp teilnehmen», sagt Daniela. «Das wäre uns zu viel. Den Alltag zu vergessen tut zwar gut, aber man sollte noch ein Leben daneben haben.» Einer Reise ins Mittelalter wäre sie ebenfalls nicht abgeneigt: «Aber natürlich nur als Burgfräulein!» Und nur mit Handy …

**Mittelerde-Fest. Alle Jahre wieder in Leuk**
*«Wir hatten nach jedem Fest genug, haben aber trotzdem immer wieder eins gemacht»*

Interview mit Janni Chronis, Pressesprecher des Mittelerde-Festes.

*COOPZEITUNG: Die Herr der Ringe-Trilogie ist längst im Kino gelaufen. Doch das Mittelerde-Fest hat mehr Teilnehmer denn je: 1000 Leute. Hat Sie dieser Erfolg überrascht?*
JANNI CHRONIS: Als wir 2001 das erste Fest organisiert haben, wollten wir etwa 40 bis 60 Leute einladen. Wir hätten nie gedacht, dass wir so etwas Grosses hinkriegen. Dieses Jahr sind die Server zusammengebrochen, das Interesse war so gross. Man konnte sich nur übers Internet anmelden. Die Vier-Tages-Pässe waren nach Minuten ausverkauft. Wir hatten Mühe, alle in Hotels unterzubringen.

*Das klingt, als würde sich so ein Anlass auch finanziell lohnen.*
Wir sind sieben Leute im Organisationsteam und wir machen das alle als Hobby, aus Idealismus. Es ist nicht so, dass wir jetzt alle lange Ferien machen können oder viele Autos kaufen. Uns geht es um den Spass, den wir selber haben und wir wollen den Leuten einfach eine Freude machen.

*Wie lange dauert es, so einen Anlass auf die Beine zu stellen?*
Fast ein ganzes Jahr. Das Problem ist, dass wir vom Team weit auseinander wohnen, einer kommt sogar aus Berlin. Man kann nicht alles übers Internet und mit E-Mails organisieren, man muss auch Sitzungen machen und das zieht alles in die Länge.

*Was schätzen Sie, wie viele Leute werden beim nächsten Mittelerde-Fest kommen?*
2006 wird es wohl keines geben. Uns fehlt die Zeit, wir haben als Studenten angefangen, jetzt arbeiten viele vom Team und das Fest ist immer grösser geworden. Obwohl: Wir hatten nach jedem Fest genug, haben aber trotzdem immer wieder eins gemacht. (lacht).

**Larp kurz erklärt: Wie Räuber und Poli**

Larp ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung «Live Action Role Play», also ein Live-Rollenspiel, aber ohne Zuschauer. Salopp gesagt: Larp ist Räuber und Poli für Erwachsene. Wer Larp erfunden hat, ist unbekannt. Es hat sich wohl aus dem so genannten Papier-und-Bleistift-Rollenspiel entwickelt, bei dem der Spielleiter Situationen vorgibt und die Spieler dann den weiteren Verlauf der Geschichte erzählen. Beim Larp wird wirklich gespielt, mit Kostümen und stilechten Utensilien. Jeder Spieler kreiert seinen Charakter selbst. Bei den Larp-Treffen, die Cons genannt werden, gibt es meist Aufgaben zu lösen. Ob man sie wirklich löst und wie sich die Geschichte entwickelt, ist völlig offen.

LARP-Kalender

#Allgemeines

10. Juli 2005 | Bilder

Bilder von Fabers Fuxenvortrag und den Nachaufnahmen online.

#Allgemeines

8. Juli 2005 | Fotos

Die Bilder von der Maturfeier und der Abschlusskneip bei Rugel sind online.

#Aktivitas

29. Juni 2005 | Römertrottenstamm abgesagt!

Aufgrund schlechter Wetterprognosen fällt der Römertrottenstamm aus. Stattdessen findet wie üblich um 20.00 der Stamm im Falken statt.

#Allgemeines

20. Juni 2005 | Fuxenspritze 05

108 Fotos von der Fuxenspritze online! Danke Nemo und Labor!

#Alt-Scaphusia

10. Juni 2005 | Rücktritt Peter Uehlinger v/o Atlas

Der Vorstand schlägt der Versammlung Dr. jur. Martin Frey v/o Pauke als Nachfolger vor.
Er freut sich, dass Pauke sich bereit erklärt hat, diese interessante Aufgabe zu übernehmen sowie unseren Verband durch das Jubeljahr 2008 zu führen und hofft auf eine ehrenvolle Wahl.

#Alt-Scaphusia

10. Juni 2005 | Familientag der Alt-Scaphusia

Wenn die Sonne wieder ?blau? vom Himmel lacht ist die Zeit gekommen für unseren beliebten Scaphusia-Familientag. Dieses Jahr haben wir einen wunderschönen Platz am Rhein unterhalb von Diessenhofen dafür ausgesucht. Hier ist die optimale Gelegenheit sich ungezwungen zu treffen und dabei Familienkontakte zu knüpfen, aber auch alte und neue Scaphusia-Freundschaften zu pflegen.
Wir möchten Jung und Alt, Familien, Paare und einzelne Scaphusianer ermuntern an diesem fröhlichen Anlass teilzunehmen. Die Wiese mit Bademöglichkeit und angrenzendem Wald ist trotz unmittelbarer Rheinnähe geeignet für Kinder (und Scaphusianer) jeden Alters, da sehr übersichtlich!

Treffpunkt:
Sonntag, 26. Juni 2005, 11.15 Uhr / Haltestelle St. Katharinental
(mit der Bahn: SH ab 11.01 Uhr, Richtung Stein am Rhein, eine Haltestelle nach Schlatt)
Programm:
Kurzer direkter Spaziergang von der Haltestelle zum Rhein (ca. 20 Min.).
Ab 11.45 Uhr am Rhein beim Badeplatz unterhalb St.Katharinental (direkt am Wanderweg Diessenhofen-Schaffhausen): Grillieren, Baden, Spielen, gemütliches Beisammensein.
Der Anlass lässt sich optimal und individuell ergänzen mit einer Schifffahrt auf dem Rhein, einer Wanderung dem Rhein entlang, einer Besichtigung der ehemaligen Klosteranlage oder einer Besichtigung der Fischzuchtanlage Kundelfingerhof, etc. …

Verpflegung:
Gekühlte Getränke sind vorhanden, Verpflegung nimmt jeder selbst mit. Ein kleiner Notvorrat (Würste mit Brot) ist vorhanden (auch spontane Besucher sind willkommen).

Anmeldung:
erwünscht bis Mittwoch, 22. Juni 05 an:
U. Brütsch v/o Wipfel, Steinerstr. 3, 8253 Diessenhofen, 052 657 41 34 / 079 454 71 65
u . bruetsch@bluewin.ch

Durchführung:
Der Anlass findet nur bei günstiger Witterung statt.
Bei zweifelhafter Witterung bitte bei mir melden.

Ich freue mich auf eine grosse Teilnehmer-/Kinderschar

Wipfel

#Aktivitas

4. Juni 2005 | Plauder und Globus

Seit Freitag, 3.6. ergänzen Kaj Späth v/o Plauder und Philipp Zindel v/o Globus die Fuxengen. 05/07.

#Aktivitas

30. Mai 2005 | Nachaufnahmen

Am nächsten Freitag, 3. Juni 2005, finden in der Bude Nachaufnahmen statt. Die Aktivitas würde sich über den Besuch möglichst vieler Altherren freuen.

#Allgemeines

30. Mai 2005 | Protokolle

Dank unserem neuen xx Bilbo sind die neuen Protokolle endlich auch wieder online zu bewundern. Danke!

#Allgemeines

23. Mai 2005 | Fotos vom Cantenabend

Die Fotos vom Cantenabend mit Fino befinden sich in der Galerie.

#Allgemeines

9. Mai 2005 | Quartalsprogramm online

Quartalsprogramm für das Frühlingsquartal 2005 ist online.

#Aktivitas

10. April 2005 | Zwei neue Fuxen

Gestern Samstag wurden die Fuxen Mikaël Giacomini v/o Creo und Fabian Zumbühl v/o Charme in die Scaphusia! aufgenommen.

#Alt-Scaphusia

21. März 2005 | Todesfall

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschiede unseres lieben Farbenbruders

Egon Lauer v/o Tapp
aktiv 1945-1947

in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.

Der Totensalamander findet am Mittwoch, 30. März 2005 um 20.00 Uhr in der Bude statt.

#Allgemeines

17. März 2005 | Oekonomie des Verbrechens – Bilder online

Die Fotos vom Vortrag Oekonomie des Verbrechens von Dr. Valentin N.J. Landmann v/o Qualle Zofingiae sind online.

#Allgemeines

4. März 2005 | WeiCo 04

Endlich sind sie online: Die Bilder vom Weihnachtscommers 2004! Vielen Dank an Fotograf Zeus!

#Allgemeines

1. Februar 2005 | Rauchen an der Kantonsschule – zwischen Ein- und Ausgrenzung

Personal-Zeitschrift der Verwaltung des Kantons Schaffhausen, Erziehungsdepartement
Urs Saxer, Rektor

Mit dem Bezug des neuen Ergänzungsbaus der Kantonsschule im August 2005 mussten die Regelungen für das Rauchen auf dem Schulareal neu festgelegt werden. Erstaunlicherweise hat mich dieses Problem länger als erwartet beschäftigt. Was mir auf den ersten Blick als rein organisatorische Massnahme erschien, war bei der konkreten Ausgestaltung ein Entscheid mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten und noch mehr verschiedenen Direktbetroffenen.

Beginnen wir bei meinem ersten spontanen Entscheid: «Das Rauchen auf dem gesamten Areal der Kantonsschule ist verboten». Eine solche Ausgrenzungsregelung liegt ja ganz im Zeitgeist, auch an Universitäten wird immer häufiger ein rauchfreier Campus eingerichtet. Weil wir aber davon ausgehen müssen, dass es trotz Verboten noch eine gewisse Anzahl Raucher und Raucherinnen geben wird, stellt sich immer auch die Frage, wie sich diese bei einem solchen Verbot verhalten werden. Die kürzesten Wege aus unserem Schulareal führen einerseits auf die Pestalozzistrasse (mit Blick auf das Primarschulhaus Emmersberg) und andererseits auf die Munotstrasse (mit Blick auf die Munotwiese). Eine Traube voll Raucher an den Eingängen zum Schulareal ist, zusammen mit den entsprechenden Zigarettenkippen, nicht wirklich eine gute Lösung. Aus diesem Grund haben wir entschieden, die Raucher nicht aussondern einzugrenzen. An einer Ecke des Pausenplatzes wurde eine einsehbare, eingeschränkte Raucherzone am Boden markiert, innerhalb derer die Schülerinnen und Schüler rauchen dürfen.

Während die Schulleitung die Raucherregelung für die Schüler als administrativen Entscheid mit pädagogischer Verpflichtung betrachtet, spürt sie bei der Raucherregelung für die Lehrerinnen und Lehrer keinen direkten pädagogischen Auftrag. In der letzten Lehrerkonferenz wurde deshalb eine Diskussion mit anschliessender Abstimmung über die bisherige Regelung – grundsätzliches Rauchverbot in allen Gebäuden mit Ausnahme der hinteren Ecke des Lehrerzimmers – angesetzt. Dem Argument der Vorbildwirkung entgegnend, bat ein Lehrer auch um Toleranz für die aussterbende Minderheit der Rauchenden mit dem lateinischen Verspaar: «Balnea, vina, venus corrumpunt corpera nostra – sed vitam faciunt balnea, vina, venus.» («Bäder, Wein und die Liebe zerrütten unsere Körper – aber es machen das Leben lebenswert: Bäder, Wein und die Liebe»). Er bat diejenigen, die sich durch den Rauch wirklich belästigt fühlen, dem Verbot zuzustimmen. Diejenigen, welche die rauchenden Lehrer nur umerziehen wollten, sollten dem totalen Verbot nicht Vorschub leisten. In der Abstimmung sprach sich dann die Lehrerschaft mit 58 Ja gegen 7 Nein bei 17 Enthaltungen für die Beibehaltung der Raucherecke im Lehrerzimmer aus.

Auf diese Art werden in der Kantonsschule rauchende Lehrer und Schüler ein- statt ausgegrenzt.

#Allgemeines

24. Januar 2005 | Zürcher Stamm

Die Fotos des ersten Zürcher Stammes im neuen Jahr sind online.

#Allgemeines

23. Januar 2005 | Fotos online

Neu online: Die Bilder vom Referat von Dr.med.vet. Urs-Peter Brunner, Kantonstierarzt Schaffhausen zum Thema “Entwicklungen und Herausforderungen des öffentlichen Veterinärdienstes”

#Allgemeines

22. Januar 2005 | Schaffhauser Trotten: Nur wenige genutzt

Schaffhauser Nachrichten
W.S.

Im Jahre 1482, das ist, zugegeben, lange her, wurden auf städtischer Gemarkung 74 Trotten gezählt. Nicht dazugezählt sind dabei diejenigen im Klettgau, im Reiat und in Stein am Rhein. In einem Steiner Ratsprotokoll fand man – vermutlich im Zusammenhang mit einem Trottengeschäft – den weisen Spruch: «Trinken ist der Ratsherrn Pflicht, trockne Lampen leuchten nicht».
In den Trotten wurde, mit unterschiedlicher Technik, der Saft aus den Trauben gepresst, und nach getaner Arbeit wurden «die Lampen begossen». Dieser Brauch lebt in anderer Form am schönsten in der Osterfinger Trotte und in Löhningen weiter.
1817 wurden im Brandkataster 70 verschiedene Trotten auf Stadtgebiet aufgeführt, darunter 16 im Gebiet Hochstrasse, Geissberg, Spiegelgut, 13 am Heerenberg und an der Rheinhalde, sechs auf dem Emmersberg und in Gruben, fünf im Hohlenbaum, vier im Mühlental.
1988 waren es nur noch fünf: Stokarberg-Trotte, Breitenau-Trotte, Trotte an der Buchthalergasse, Suris-Trotte, Römer-Trotte und die Paradies-Trotte an der äusseren Rheinhalde, die dann auf den Ballenberg verpflanzt wurde.
Der Einwohnergemeinde gehören heute, 2005, noch die Römer-Trotte, die Trotte am Kegelgässlein und das Wohnhaus mit der Trotte im Keller am Fusse des Rheinhalden-Rebhangs.
Die Stadt nutzt die Trotten lediglich als Geräteschuppen. So zum Beispiel an der Rheinhalde. Die Trotte am Kegelgässli ist vermietet und wird als Abstellraum genutzt. Die Munot-Trotte am Fischerhäuserberg, der so genannte «Behälter mit Heuboden», wird seit Jahrzehnten vom Restaurant Fischerzunft als Weinlager und Kühlraum genutzt. Das Gebäude ist innen entsprechend ausgebaut worden. Die Römer-Trotte, vom Bäumen umgeben, auf freiem Feld, am Weg vom «Freien» nach Büsingen – sie heisst übrigens Römer-Trotte, weil sie zuvor einer Familie Römer aus Thayngen gehört hatte – dient als Geräteabstellraum.
Wie gesagt, die Stadtschaffhauser nutzen ihre Trotten nicht für die Geselligkeit. Es heisst, sie liegen nicht «zonenkonform». Deswegen könnte auch die Suche nach einem neuen Standort für die Munot-Trotte schwierig werden. Nun, bei den Flurlingern liesse sich in Erfahrung bringen, wie man eine Flurtrotte, die Stanten-Trotte, zu einem Bijou macht: Sie wurde, ähnlich der Hirschen-Trotte im Dorfkern, restauriert und kann jetzt als Partyraum gemietet werden.

#Alt-Scaphusia

31. Dezember 2004 | Todesfall

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschiede unseres lieben Farbenbruders

Kurt Bollinger v/o Blondel
aktiv 1930 – 1932

in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
Der Totensalamander findet am Mittwoch, 12. Januar 2005 um 20.00 Uhr in der Bude statt.

#Allgemeines

21. Dezember 2004 | Zürcher Stamm

Auch Solos Bilder vom Zürcher Stamm-Jubiläum sind in der Galerie.

#Aktivitas

21. Dezember 2004 | Wer niemals einen Rausch gehabt, der ist kein brav

Der Name ist Programm: Aal’s exklusive Bilderserie

#Allgemeines

20. Dezember 2004 | Baumgartenstamm

Die Fotos vom Baumgartenstamm sind online.

#Allgemeines

12. Dezember 2004 | 5 Jahre Zürcher Stamm – Bilder

Die Bilder vom Jubiläum des Zürcher Stamms sind in der Galerie zu finden.

#Allgemeines

3. Dezember 2004 | Bilder vom Kleinkartell mit der Rhetorika

Einige alte Fotos sind aufgetaucht, darunter jene vom Kleinkartell mit der Rhetorika von Anfang April. Diese sind jetzt online.

#Allgemeines

1. Dezember 2004 | Fotos aus Hallau

Die Fotos vom Weinbaumuseum in Hallau (und anschliessendem Commers) von letztem Samstag sind online.

#Alt-Scaphusia

12. November 2004 | Todesfall

Wir erfüllen die schmerzliche Pflicht, unsere EMEM und AHAH vom Hinschied unseres lieben Farbenbruders

Carl Richter v/o Schneid
Dr. ing. chem.
aktiv 1936 – 1938

in Kenntnis zu setzen. Wir werden das Andenken an den Verstorbenen in Ehren bewahren.
Der Totensalamander findet am Mittwoch, 17. November 2004 um 20.00 Uhr in der Bude statt.

#Allgemeines

25. Oktober 2004 | Fotos des Fuxenvotrags

Die Fotos von Ankers Fuxenvortrag vom letzten Samstag sind online.

#Alt-Scaphusia

12. Oktober 2004 | Scaphusianische Wandertage in Brunnen

Teilnehmer:
Alet, Susanne, Alice, Blasius, Margrit, Bürste, Ursi, Cato, Lot, Dorothee, Moritz, Susanne, Mufti, Nelly, Nathan, Hedi, Romeo, Erica, Sog, Lisbeth, Sprint, Susi, Waldi, Vreni, Zigan, Cornelia

Der Bericht über die Wanderung ist als PDF File downloadbar.