Flashmob, Hobbit-Dorf und «Harry Potter» am Kantifest

Schaffhauser Nachrichten
Tito Valchera

Was haben «Harry Potter», «Herr der Ringe» und «Grease» gemeinsam? Sie alle werden Gegenstand des nächsten Kantifestes vom 23. September sein. Für das Fest haben die Schulklassen das Motto «Film» ausgewählt. Sämtliche Projekte, die für das Kantifest geplant sind, haben sich danach zu richten: die Musik, die Dekoration, das ­Essen und die Getränke wie auch die Attraktionen und Spiele. In der Vorbereitungsphase des Fests hat die Kantonsschule Schaffhausen erstmals einen Projektwettbewerb lanciert. Am Wettbewerb haben zehn Schulklassen teilgenommen und in ihren Portfolios das jeweilige Projekt beschrieben und visualisiert. Gestern hat das OK des Kantifests in der Aula die Preise für die Siegerprojekte überreicht.

**Stündlicher Flashmob**
«Nach der Sichtung der eingegangenen Projekte hätten alle einen Preis verdient», sagte OK-Chefin Vreni Winzeler. Mit «Grease» (Klassen 1mb/2sb), «Herr der Ringe» (Klassen 1sa/1sb) und «Harry Potter» (Klassen 1nb/2ma) wurden drei gleichwertige Siegerprojekte ohne Rangliste ausgewählt. Sie erhielten jeweils 500 Franken Preisgeld. «Die drei Portfolios bestechen durch Sorgfalt in der Ausführung und durch originelle Ideen», sagte Winzeler. Die Jury, bestehend aus dem OK Kantifest, hatte Idee, Konzept und Originalität, aber auch die Durchführbarkeit sowie den effizienten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen bewertet. Bei «Grease» wird stündlich ein Flashmob im Lichthof des Neubaus geboten. Dazu haben einige Schüler die Tanzchoreografie professionell eingeübt, und Schülerinnen mit Rollschuhen und Bauchläden kurven herum. «Herr der Ringe» trumpft mit einem Hobbit-Dorf samt Spieleparcours auf. Die Besucher werden dabei von Hobbits, Elfen und Konsorten betreut. Bei «Harry Potter» sind eine Liveband, ein Quiz und eine Zugfahrt mit Endlosschleife vorgesehen.

**Projektgemeinschaften gebildet**
Wichtig für Winzeler: «Verschiedene Klassen haben sich zu Projektgemeinschaften zusammengeschlossen, um das aktive Miteinander zu üben.» Die drei Siegerprojekte könnten noch einen weiteren Preis gewinnen. Am Kantifest wird eine externe Jury alle Projektteilnehmer erneut bewerten – und Preise dafür vergeben, wie gut die Klassen ihre Konzepte umgesetzt haben.



An der Preisverleihung des Kantifest-Wettbewerbs waren in der Aula die folgenden Gewinner anwesend (v. l.): Noëlle Roth, ­Julia Rieser (beide Klasse 2ma); Kathrin Wolter und Louisa Stocker (beide Klasse 1mb); Remo Bosshard, Valeria Huber und Flavia Grossenbacher (alle Klasse 2sb).
Bild Tito Valchera