Lob und Tadel

Wer Gutes tut, wird von den Schaffhauser Fasnächtlern jeweils mit dem «Bsetzi» geehrt, wer etwas Schlechtes getan hat, erhält den «Chnorz» aufgebrummt. Am Samstag war es wieder so weit, die Fasnächtler luden zur Verleihung der beiden Auszeichnungen.
Zuerst war der «Bsetzi» an der Reihe. Als Redner waltete der Schwyzer Nationalrat Alois Gmür, der auch Braumeister in der Brauerei Rosengarten in Einsiedeln ist. Er vergab den «Bsetzi» an die Brauerei Falken. «Sie ist seit jeher unabhängig und eigenständig», lobte er. «Und sie produziert keine 08/15-Pfütze wie einige der Grossbrauereien.» Markus Höfler, der Geschäftsleiter der Brauerei Falken, nahm die Auszeichnung dankend entgegen, er lobte zudem das Fasnachtskomitee für dessen Arbeit. Dann war die Reihe am «Bsetzi». Laudator Heinz Hegetschweiler übergab ihn dem Musik-Collegium Schaffhausen, und zwar für dessen Terminplanung. Die Meisterkonzerte fänden ausgerechnet während der Fasnacht statt, dabei kenne man die Termine der Fasnacht doch schon weit im Voraus, und man komme gut aneinander vorbei. Heini Stamm vom MCS nahm die Schelte sportlich und bedankte sich für den «Chnorz». Die Meisterkurse könne man eben nur in den Sportferien durchführen, und dann sei halt auch die Fasnacht. Im Übrigen hätten die Fasnächtler auch schon kurzfristig die Fasnacht verschoben. Stamm brachte aber die frohe Botschaft mit, dass das MCS 2013 und 2014 mit seinen Konzerten ausweiche, was von der Festgemeinde mit grossem Applaus quittiert wurde.