Grosse Rochade mit gutem Ergebnis

Schaffhauser Nachrichten, Stein / Diessenhofen
Edith Fritschi

Zwei Ehemalige und fünf Neue bilden künftig das Diessenhofer Stadtratsgremium. Und dies wieder unter der Führung von Stadtammann Walter Sommer (FDP), der nun bereits seit 24 Jahren im Amt ist.
Sommer wurde denn auch mit dem besten Resultat gewählt und konnte 851 von 1076 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Das entspricht knapp 87,4 Prozent. Das absolute Mehr lag bei 488 Stimmen, auf Verschiedene entfielen 123 Stimmen, und leer legten 98 ein. Das zweitbeste Ergebniss erzielte der bisherige Stadtrat Markus Birk (SP) mit 816 Stimmen. Auch die fünf Neulinge wurde mit gutem Resultat gewählt. Urban Brütsch (CVP) erhielt 676 Stimmen, Stefan Gränicher (SVP) 600 Stimmen und Mirko Kelebuda (SP) 582 Stimmen. Urs Schum (SVP) wurde mit 667 Stimmen ins Amt gewählt und Andreas Wenger (FDP) mit 597. Das absolute Mehr lag bei 517 Stimmen, auf Verschiedene entfielen 878; leer eingelegt wurden 1373 Stimmen, und ungültig waren 3 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 54,1 Prozent.
Stadtammann Walter Sommer zeigte sich über das Ergebnis sehr erfreut. «Ich hatte erwartet, dass alle im ersten Wahlgang gewählt würden», sagte er. «Und ich freue mich nun, dass wir nach dieser doch grossen Rochade mit fünf neuen Mitgliedern die Arbeit aufnehmen können.» Er schätzt die Chancen für eine gute Zusammenarbeit mit diesem Gremium als sehr gross ein.
Für den Stadtammann ist sein Wahlergebnis das beste, an das er sich erinnern kann. «Ich starte jetzt in meine siebte Amtsperiode», sagt er. Da ist es schön, dass die Leute mir nun erneut so viel Vertrauen entgegengebracht haben». Schliesslich stehe er häufig in der Öffentlichkeit und müsse manchmal auch unpopuläre Beschlüsse vertreten. «Deshalb bin ich froh, dass das Ergebnis besser ist als bei der letzten und der vorletzten Wahl», sagt der Stadtammann, der im Thurgau bald zu den Dienstältesten seiner Zunft gehören dürfte. Nun nimmt er mit dem fast komplett erneuerten Stadtrat immerhin sein 25. Amtsjahr in Angriff. So hatten alle Parteien Grund zum Feiern. Die FDP traf sich in der «Linde», die CVP stiess im «Il Ciclope» an, die SP kam im «Hirschen» zusammen, und die SVP feierte im Italienerrestaurant zwischen «Linde» und «Löwen».