Die ÖBS wählt drei neue Vorstandsmitglieder

Schaffhauser Nachrichten

Die Wahl von neuen und die Verabschiedung von zurücktretenden Vorstandsmitgliedern sowie die Rechnungsabnahme waren Traktanden an der GV der ÖBS Schaffhausen.
Gewohnt humorvoll und souverän führte Präsidentin Iren Eichenberger durch die Generalversammlung der Ökoliberalen Bewegung Schaffhausen (ÖBS). In ihrem Jahresbericht wies auf die zahlreichen Aktivitäten der ÖBS inner- und ausserhalb der Parlamente im vergangenen Jahr hin. Gleich fünf bewährte und teilweise langjährige Vorstandsmitglieder musste die ÖBS an diesem Abend verabschieden. Es waren dies aus Schaffhausen alt Kantonsrat René Schmidt und Bürgerratspräsidentin Brigitte Oechslin, aus Neuhausen die ehemaligen Sektionspräsidenten Ueli Furrer und Fränzi Vögele und aus Bibern der Steiner Stadtschreiber und frühere Erziehungsrat Stephan Brügel. Ihnen allen wurde mit herzlichem Applaus, freundlichen Worten und einer Flasche Süssmost für ihr grosses Engagement für die ÖBS gedankt.
Die Präsidentin konnte der Versammlung drei engagierte neue Vorstandsmitglieder zur Wahl vorschlagen. Mit Applaus gewählt wurden Apotheker Georg Merz aus Schaffhausen, die Thaynger Einwohnerrätin Maria Härvelid und als Vertreter der jungen Generation der Neuhauser Michael Bernath. Unberührt von der Finanzkrise blieb die Kasse der ÖBS. Die Rechnung, die von Kantonsrätin Regula Widmer verantwortet wurde, schloss mit einem erfreulichen Gewinn, sodass ein kleines Polster für die anstehenden Wahljahre entstanden ist. Weiter wurde bekannt, dass die ÖBS am 24. Juni die beiden Regierungsratskandidaten Ernst Landolt und Matthias Frick zu einem Hearing einladen und dann über eine allfällige offizielle Unterstützung entscheiden wird. Bereits früher hatte sich die ÖBS im Rahmen des ersten ÖBS-Forums des Jahres intensiv mit der Bildungspolitik beschäftigt. Unter der Leitung von ÖBS-Erziehungsrätin Ruth Gloor wurden unter anderem HarmoS, das neue Schulgesetz und der Berufsauftrag für Lehrpersonen diskutiert. Dabei ergab sich in der Diskussion, dass die ÖBS nicht gegen neue Schulleitungen ist, dass bei der Umsetzung aber gewisse Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen. Weiter wurde betont, dass der neue Berufsauftrag nicht zu einem Kontrollinstrument für die Lehrpersonen werden soll. Im Herbst wird sich die ÖBS in einem weiteren Forum noch einmal mit der Bildungspolitik auseinandersetzen. (ÖBS/S. B.)