Schaffhauser Nachrichten, Herbstmesse
Claudia Härdi
«Das Motto unseres Standes ist ‹lokal vereint›. So ist es auch naheliegend, dass wir an dieser Herbstmesse Vereine vorstellen», sagt Rémy Guhl vom Schaffhauser Fernsehen ins Mikrophon. Er hiess gestern das Saxophonquartett der Musikschule Schaffhausen auf der Bühne des Gemeinschaftsstandes der Schaffhauser Medien, der Elektrizitätswerke, der Städtischen Werke, der Sasag und von Falkenbier willkommen. Das Saxophonquartett der Musikschule Schaffhausen, das sind Linda Bräu, Sopransaxophon; Fabian Carisch, Tenorsaxophon; Lukas Seiler, Baritonsaxophon, und Celina Guhl, Altsaxophon.
Ewald Hügle, der den Musikschülern an der Musikschule Schaffhausen das Saxophonspielen beibringt, musste heute für Linda Bräu einspringen. «Be happy» und «Summertime». Mit diesen zwei Songs begann das Quartett gestern sein Repertoire. Weiter ging es mit einem ruhigen Stück von Astor Piazolla, einem argentinischen Bandoneonspieler, Komponisten und Begründer des Tango Nuevo. Zum Abschluss spielte das Quartett ein frisches Stück des Jazzpianisten und -komponisten Herbie Hancock. Mit diesen vier Stücken stellte das Quartett stellvertretend die Musikschule Schaffhausen vor. In der Musikschule könnten die Schüler über 30 Instrumente lernen, sagt Hügle. Sogar Babys werden unterrichtet – im Babysingen. Guhl will wissen, in welchem Alter man sein Baby in die Musikschule schicken könne. «Mit drei Monaten beginnt es. Ich habe es noch vor mir», scherzt Hügle.
Die Musikerinnen und Musiker des Saxophonquartetts sind keine Anfänger mehr. Lukas Seiler spielt seit sieben Jahren Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon. «Ich spiele Saxophon, weil das Sax ein genauso colles Instrument ist wie die Gitarre. Ausserdem ist es ein sehr vielseitiges Instrument», sagt Seiler, während er sein Instrument wieder sorgfältig in den Koffer verstaut. Er hegt den Traum, einmal Berufsmusiker zu werden. Das Quartett ist nicht die einzige Musikgruppe an der Musikschule, die zusammen musiziert. «Zuzreit stellen wir eine Big Band zusammen. Leider fehlen uns noch Blechbläser, erzählt Hügle, der vor dem nächsten Kurzkonzert auf der Herbstmesse eine Privatmsuikstunde eingeplant hat und sich nun beeilen muss.