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26. Januar 2006 | «Rother Ochsen»: Neue Pächter, neuer alter Begegnungsort

Schaffhauser Nachrichten, Stein am Rhein
(sr.)

Noch vor einem Jahrhundert musste das erste urkundlich erwähnte Bürger- und Wirtshaus in Stein am Rhein von einem Konsortium, bestehend aus Einheimischen, gekauft werden, um es vor dem Untergang zu bewahren. Dank der heutigen Besitzerin, die das Haus fachgerecht pflegt und unterhält, hat die älteste Weinstube im Kanton Schaffhausen ihren äusseren Charakter nicht verloren und vermittelt ein Gefühl von Standhaftigkeit und Geborgenheit.
Nachdem sich die Pächterin Marianne Küng nach sechs Jahren zurückgezogen hatte, konnten mit Roland Badertscher und Pascal Huber relativ schnell neue Pächter gefunden werden. «Vielen Einheimischen ist es nicht egal, was mit dem ‹Rothen Ochsen› geschieht, weil mit dem Lokal viele gute Erinnerungen verknüpft sind», erklärt Badertscher. Als Einheimischer hat er sich schon längere Zeit mit der Idee einer Weinstube beschäftigt und bringt langjährige Führungserfahrung, Fachwissen und ein grosses Beziehungsnetz mit. «Wir beabsichtigen, den ‹Rothen Ochsen› zu einem beliebten Treffpunkt zu machen», sagt er und erhält vom gelernten Koch und Künstler Pascal Huber und von Anja Fricker im Service die notwendige Unterstützung.
Der in der Schweiz aufgewachsene Koreaner Pascal Huber trägt ebenfalls die Idee einer eigenen Kulturbeiz schon lange mit sich herum. Gemeinsam haben die neuen Pächter, zwei im Geiste jung gebliebene alte Freunde, die vor Jahren schon einmal zusammengearbeitet haben, das Konzept der Weinstube erarbeitet. «Weil die Menschen reisen und immer neue Esskulturen kennen lernen, werden wir die europäische und die asiatische Küche auf kreative Weise miteinander verbinden», verrät Huber.
Neben einem preisgünstigen, vegetarischen Bussinesslunch, der übrigens auch mitgenommen werden kann, soll es täglich ein bis zwei gesunde, mit Frischprodukten hergestellte Menüs am Abend zur Auswahl geben. Dass das Weinsortiment aus Produkten aus der Region Schaffhausen und weiteren auserlesenen Sorten bestehen wird, gehört zum ursprünglichen Zweck der Weinstube, wo regelmässig kulturelle Events stattfinden sollen. Wer also in Zukunft gemütlich und lauschig den Abend ausklingen lassen will, der muss sich nur noch bis zum 11. Februar gedulden, dann findet die Wiedereröffnung statt.

Pächterwechsel im «Rothen Ochsen»: Marianne Küng (Zweite von links) übergibt den Schlüssel Roland Badertscher, Anja Fricker und Pascal Huber, die das Lokal als Weinstube weiterführen werden. Bild: Mark Schiesser.

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10. Januar 2006 | Galerie

Ganz aktuelle und etwas ältere Fotos online: 6 Jahre Zürcher Stamm, Weihnachtscommers und Konzert der Singstudenten!

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10. Januar 2006 | Galerie

Ganz aktuelle und etwas ältere Fotos online: 6 Jahre Zürcher Stamm, Weihnachtscommers und Konzert der Singstudenten!

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6. Januar 2006 | Abschied – und Wiedereröffnung im Frühling

Schaffhauser Nachrichten
(psp)

Das Team des «Rothen Ochsen», der ältesten Weinstube unseres Landesteils, verabschiedete sich von den Gästen.

Das «Rother Ochsen»-Team lud kürzlich ein, Abschied zu nehmen. Nach sechs Jahren zieht sich Pächterin Marianne Küng zurück und will sich vermehrt um die Familie kümmern.

Besonderes Ambiente
Der «Rothe Ochsen» ist in ganz Europa bekannt. Dies, weil er 1446 als erstes Bürger- und Weinhaus des Städtchens Stein am Rhein urkundlich erwähnt wurde. Heute gibt es europaweit nur elf Wirtshäuser, die älter sind. In der Schweiz ist es das drittälteste Weinhaus. Die Fassadenbilder erzählen, wie 1501 im Lokal eine Messerstecherei mit tödlichem Ausgang vonstatten ging. Wohl könnten die alten Gemäuer viel erzählen, aber gar so lebhaft ging es dann wohl doch nicht mehr her und zu. Heute ist der «Rothe Ochsen» eine Weinstube mit besonderem Ambiente und historischem Charme.

Wein und Gemüse aus der Region
Im Januar 2000 übernahm Küng zusammen mit einem Team die Geschicke der Weinstube. Ihr Ziel war es, Wein- und Kulturliebhabern etwas Besonderes zu bieten. So präsentierte man den Wein aus der Region vorteilhaft, aber auch das kulturelle Angebot konnte sich sehen lassen: so die Liederabende, die Lesungen zwischen den Jahren, aber auch das themenbezogene Menüangebot, das man in Zusammenarbeit mit dem Kino Schwanen präsentierte. Bezüglich Essen merkte man, dass neben der kalten Küche auch warme Speisen ins Angebot genommen werden mussten. Die Kücheneinrichtung liess ein vielfältiges Angebot nicht zu; so wurde daraus eine Tugend gemacht. Das Angebot wurde schlicht, aber dem Grundsatz entsprechend gehalten, den Gast mit frischem Gemüse aus der Region zu verwöhnen. Viele wussten das zu schätzen. Zudem wollte man auch einfach eine Beiz für Einheimische sein.

Neue Pächter
Nebst den Höhepunkten gab es auch jene Zeiten, in denen man lange auf die Gäste warten musste. Auch die sich verändernde Kaufkraft der Besucher und der Konkurrenzdruck gingen nicht spurlos vorüber. Die Weinstube in eine AG umzuwandeln scheiterte, aber es fanden sich Pächter, die im Frühjahr wieder eröffnen. Sie öffnen die Stube in einem besonderen Jahr, denn mit dem 560. kann das Weinhaus einen runden Geburtstag feiern.


Nach langer Arbeit im «Rothen Ochsen» verabschiedeten sie sich: Daniela Stauber, Claudia Flügel, Marianne Küng, Isabella Flury und Esther Obrecht (v. l.). Bild: Peter Spirig.

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28. Dezember 2005 | Bilder: Vortrag AH Aero

Auch vom Vortrag von AH Aero sind 51 Bilder in der Galerie! Danke an Funke und Aal!

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28. Dezember 2005 | Bilder: Vortrag AH Aero

Auch vom Vortrag von AH Aero sind 51 Bilder in der Galerie! Danke an Funke und Aal!

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25. Dezember 2005 | Protokolle

Drei von Bilbos beliebten Protokollen sind online! Weitere folgen…

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25. Dezember 2005 | Protokolle

Drei von Bilbos beliebten Protokollen sind online! Weitere folgen…

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21. Dezember 2005 | Fotos

Ein paar Bilder von Plauders Fuxenvortrag sind online. Danke Zeus!

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25. November 2005 | Scaphusia-Preis 2005

Schaffhauser Nachrichten
(W.J.)

Luciano Mastrobuoni wurde gestern im Rahmen einer kleinen Feier im neuen Mehrzwecksaal der Kantonsschule mit dem Scaphusia-Preis 2005 ausgezeichnet. Er vermochte sich mit einem selbst produzierten Video in dem von der Scaphusia-Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerb für die beste Werbebotschaft zu Gunsten der «Schaffhauserzungen» aus der Confiserie Reber gegen die Mitbewerber Jeannine Allieri (2. Preis) sowie Christian Salvisberg und Philippe Zindel (3. Preis) durchzusetzen. Christoph Tschaggelar würdigte als Mitglied der fünfköpfigen Jury die originelle Umsetzung und die spannende Dramaturgie der auf witzige Art und Weise inszenierten Werbebotschaft. Der gestern zum zweiten Mal verliehene Scaphusia-Preis will laut Stiftungsratspräsident Alexander Wanner und Altherrenpräsident Peter Uehlinger Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule zu besonderen Leistungen in wissenschaftlichen oder künstlerischen Disziplinen anregen.


Preisträger Luciano Mastrobuoni wurde gestern als Sieger gefeiert. Bild: Walter Joos

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2. Oktober 2005 | Scaphusia Wandertage 2005

Der Bericht kann als PDF-Datei abgerufen werden:
05.09.08.Hohenkarpfen.pdf

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21. September 2005 | Als ob eine Bieridee nicht reichen würde

Schaffhauser Nachrichten, Geld und Geist
Hannes Germann

Bier- und Schnapsideen scheinen gegenwärtig Hochkonjunktur zu haben. Damit ist nicht etwa Gerhard Schröder gemeint, der sich ungeachtet der gleichentags erfolgten Abwahl postwendend wieder zum neuen deutschen Kanzler erklärt hat. Denn womöglich bekommt er ja trotz der absurden Situation am Ende doch noch Recht …
Gemeint sind vielmehr Bundesrat und Verwaltung, welche die vor fast 80 Jahren (natürlich) als Provisorium eingeführte Biersteuer definitiv ins neue Jahrtausend retten möchten. Dabei geht es nicht etwa um höhere Werte wie Alkoholprävention oder gar Jugendschutz. Dafür war die Biersteuer nie vorgesehen, und der Bundesrat sieht derartige Ansinnen auch im Entwurf zum neuen Biergesetz nicht vor. Es geht schlicht und einfach um die Weiterführung einer bestehenden Steuer, die jährlich rund 100 Millionen Franken in die Bundeskasse spült. Die Höhe der Biersteuer liegt gegenwärtig bei 24,5 Rappen je Liter. Die Tendenz dürfte, quasi einem Urgesetz folgend, steigend sein. Denn allein seit 1958 ist die Biersteuer zwölfmal erhöht worden.
Dabei ist die Biersteuer ein Überbleibsel aus der allgemeinen Getränkesteuer, die 1937 nach heftigem politischem Widerstand wieder aufge- hoben worden ist. Die Wein- und Mostbranche jedenfalls schaffte es, zumindest von einer derartigen Steuer befreit zu bleiben. Denn es handelt sich um eine reine Fiskalabgabe, die einzig und allein den Faktor Produktion – und im Endeffekt natürlich die Konsumierenden – belastet. Nebst der Mehrwertsteuer. Da sollte man meinen, es wäre mit bald 70 Jahren Verspätung höchste Zeit, diesen alten Zopf endlich abzuschneiden.
Doch stattdessen lässt man sich im Finanzdepartement immer neue Rechtfertigungen einfallen, warum es die Biersteuer noch braucht. Einmal mehr muss die EU herhalten, mit der gewisse Bundesberner offenbar um jeden Preis kompatibel sein wollen. In Brüssel hat Deutschland nämlich eine Mengen-Staffelsteuer durchgesetzt, die rein strukturpolitisch motiviert ist. Das müssen wir Schweizer, wenn auch noch so widersinnig, «natürlich» möglichst rasch kopieren.
Das Vorgehen des Finanzdepartementes wäre vielleicht weniger fatal, wenn wir nicht gerade daran wären, im Rahmen des Binnenmarktgesetzes den inländischen Markt wettbewerbsfähiger zu machen. Just in dieser Phase mutet dieser Merz’sche Ukas darum erst recht wie ein Irrläufer an. Die sonst für ihre ausgewogene Wortwahl bekannte NZZ betitelt das bundesrätliche Biersteuerwerk als «EU-kompatible Schnapsidee» und fragt schon fast resignierend: «Von welchem Geist ist denn das Finanzdepartement eines freisinnigen Bundesrates durchwirkt, von welcher Art Beamtenschaft unterwandert?»
Gewiss, wir werden die Biersteuer auch künftig mit dem Hopfensaft schlucken können. Es ist nicht diese vergleichsweise unbedeutende Steuer, die einem zu denken geben muss. Es ist der Geist, der dahinter steckt. Und der scheint System zu haben. Wie anders sollte es sonst zu erklären sein, dass der Bundesrat (diesmal der Moritz) ausgerechnet jetzt, wo die Finanzen wieder einmal besonders knapp sind, die CO2-Steuer auf Brennstoffen einführen möchte? Wo man sich doch in diesem Bereich auf gutem Kyoto-Zielkurs befindet? Und als ob wir durch die hohen Ölpreise nicht schon genug bestraft wären.

*Hannes Germann ist Ständerat und wohnhaft in Opfertshofen. Der 49-jährige Betriebsökonom arbeitete bis Ende 2002 als Wirtschaftsredaktor bei den SN.*

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8. September 2005 | Biersteuer wird abgestuft

Schaffhauser Nachrichten, Inland
(wic)

Der Bundesrat ist dabei, Bier europakompatibel zu besteuern, also nach dessen Alkoholgehalt. Er hat dazu das neue Bundesgesetz über die Biersteuer am Mittwoch dem Parlament zugeleitet. Heute beträgt der Biersteuersatz einheitlich 24.75 Franken je Hektoliter. Leichtbiere, vorab jene zwischen 2,4 und 2,8 Volumenprozent, sollen neu mit 16.88 Franken besteuert werden, Lager- und Spezialbiere (4,8 bis 5,2 Volumenprozent) mit 25.32 und Starkbiere (5,8 bis 6,4 Volumenprozent) mit 33.76 Franken je Hektoliter.
Gerstensaft mit einem Alkoholgehalt von höchstens 0,5 Volumenprozent gilt als alkoholfrei und wird nicht besteuert. Bemessen wird die Gradstärke des Bieres neu auf der Grundlage des Stammwürzegehalts. Je höher dieser ist, desto stärker und alkoholhaltiger ist es und desto höher fällt die Steuer aus.

**Falken kann damit leben**
Für wirtschaftlich unabhängige Kleinbrauereien, die eine Jahresproduktion von weniger als 55 000 Hektoliter ausweisen, sieht das Bundesgesetz – im Interesse der Biervielfalt – Steuerrabatte vor. Die Steuer ermässigt sich in Stufen von je 1000 Hektolitern, aber um höchstens 40 Prozent.
Für die Schaffhauser Brauerei Falken ist das neue Gesetz in erster Linie eine Mehrarbeit. Wie Markus Höfler, Leiter Marketing, gestern den «Schaffhauser Nachrichten» sagte, erhält das Unternehmen gerade bei der Menge einen kleinen Vorteil, weil es die Limite von 55 000 Hektolitern Jahresausstoss noch nicht erreicht. Beim Alkoholgehalt ist der Ausstoss an Leichtbieren mit etwa acht Prozent zu klein, um markant zu profitieren, umgekehrt ist aber auch bei den Starkbieren die Belastung erträglich, liegt der Anteil doch bei etwa vier Prozent. Den Hauptharst machen nämlich die mittleren Segmente aus, etwa Lagerbier, und hier tue es weh.
Das neue Biersteuergesetz löst übrigens einen Bundesratsbeschluss von 1934 über die eidgenössische Getränkesteuer ab. Es ist im Wesentlichen europakompatibel. Zurzeit kommt die Bundeskasse jährlich in den Genuss von rund 100 Millionen Franken an Biersteuern; dazu kommen 200 Millionen aus der Mehrwertsteuer.

**Uneins bei der Anhörung**
Das Biersteuergesetz ist ein reines Steuergesetz. Das heisst, es enthält keine Vorschriften hinsichtlich des Jugendschutzes, der Werbeverbote und des Lebensmittelrechts. In der Vernehmlassung hatte die Wirtschaft das neue Biersteuerrecht positiv beurteilt, wobei der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) aber darauf beharrte, dass kurzfristig die Biersteuer nicht erhöht werden dürfe und diese längerfristig auf das Niveau des Hauptkonkurrenten Deutschland gesenkt werden müsse.
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme bedauerte gestern die verpasste Gelegenheit, eine Lenkungsabgabe zur Alkoholprävention zu schaffen. Gerade wegen des zunehmenden Rauschtrinkens unter 13- bis 16-Jährigen sei der Verzicht auf eine Erhöhung der Biersteuer problematisch.

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10. Juli 2005 | Bilder

Bilder von Fabers Fuxenvortrag und den Nachaufnahmen online.

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8. Juli 2005 | Fotos

Die Bilder von der Maturfeier und der Abschlusskneip bei Rugel sind online.

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20. Juni 2005 | Fuxenspritze 05

108 Fotos von der Fuxenspritze online! Danke Nemo und Labor!

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30. Mai 2005 | Protokolle

Dank unserem neuen xx Bilbo sind die neuen Protokolle endlich auch wieder online zu bewundern. Danke!

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23. Mai 2005 | Fotos vom Cantenabend

Die Fotos vom Cantenabend mit Fino befinden sich in der Galerie.

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9. Mai 2005 | Quartalsprogramm online

Quartalsprogramm für das Frühlingsquartal 2005 ist online.

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17. März 2005 | Oekonomie des Verbrechens – Bilder online

Die Fotos vom Vortrag Oekonomie des Verbrechens von Dr. Valentin N.J. Landmann v/o Qualle Zofingiae sind online.

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4. März 2005 | WeiCo 04

Endlich sind sie online: Die Bilder vom Weihnachtscommers 2004! Vielen Dank an Fotograf Zeus!

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1. Februar 2005 | Rauchen an der Kantonsschule – zwischen Ein- und Ausgrenzung

Personal-Zeitschrift der Verwaltung des Kantons Schaffhausen, Erziehungsdepartement
Urs Saxer, Rektor

Mit dem Bezug des neuen Ergänzungsbaus der Kantonsschule im August 2005 mussten die Regelungen für das Rauchen auf dem Schulareal neu festgelegt werden. Erstaunlicherweise hat mich dieses Problem länger als erwartet beschäftigt. Was mir auf den ersten Blick als rein organisatorische Massnahme erschien, war bei der konkreten Ausgestaltung ein Entscheid mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten und noch mehr verschiedenen Direktbetroffenen.

Beginnen wir bei meinem ersten spontanen Entscheid: «Das Rauchen auf dem gesamten Areal der Kantonsschule ist verboten». Eine solche Ausgrenzungsregelung liegt ja ganz im Zeitgeist, auch an Universitäten wird immer häufiger ein rauchfreier Campus eingerichtet. Weil wir aber davon ausgehen müssen, dass es trotz Verboten noch eine gewisse Anzahl Raucher und Raucherinnen geben wird, stellt sich immer auch die Frage, wie sich diese bei einem solchen Verbot verhalten werden. Die kürzesten Wege aus unserem Schulareal führen einerseits auf die Pestalozzistrasse (mit Blick auf das Primarschulhaus Emmersberg) und andererseits auf die Munotstrasse (mit Blick auf die Munotwiese). Eine Traube voll Raucher an den Eingängen zum Schulareal ist, zusammen mit den entsprechenden Zigarettenkippen, nicht wirklich eine gute Lösung. Aus diesem Grund haben wir entschieden, die Raucher nicht aussondern einzugrenzen. An einer Ecke des Pausenplatzes wurde eine einsehbare, eingeschränkte Raucherzone am Boden markiert, innerhalb derer die Schülerinnen und Schüler rauchen dürfen.

Während die Schulleitung die Raucherregelung für die Schüler als administrativen Entscheid mit pädagogischer Verpflichtung betrachtet, spürt sie bei der Raucherregelung für die Lehrerinnen und Lehrer keinen direkten pädagogischen Auftrag. In der letzten Lehrerkonferenz wurde deshalb eine Diskussion mit anschliessender Abstimmung über die bisherige Regelung – grundsätzliches Rauchverbot in allen Gebäuden mit Ausnahme der hinteren Ecke des Lehrerzimmers – angesetzt. Dem Argument der Vorbildwirkung entgegnend, bat ein Lehrer auch um Toleranz für die aussterbende Minderheit der Rauchenden mit dem lateinischen Verspaar: «Balnea, vina, venus corrumpunt corpera nostra – sed vitam faciunt balnea, vina, venus.» («Bäder, Wein und die Liebe zerrütten unsere Körper – aber es machen das Leben lebenswert: Bäder, Wein und die Liebe»). Er bat diejenigen, die sich durch den Rauch wirklich belästigt fühlen, dem Verbot zuzustimmen. Diejenigen, welche die rauchenden Lehrer nur umerziehen wollten, sollten dem totalen Verbot nicht Vorschub leisten. In der Abstimmung sprach sich dann die Lehrerschaft mit 58 Ja gegen 7 Nein bei 17 Enthaltungen für die Beibehaltung der Raucherecke im Lehrerzimmer aus.

Auf diese Art werden in der Kantonsschule rauchende Lehrer und Schüler ein- statt ausgegrenzt.

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24. Januar 2005 | Zürcher Stamm

Die Fotos des ersten Zürcher Stammes im neuen Jahr sind online.

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23. Januar 2005 | Fotos online

Neu online: Die Bilder vom Referat von Dr.med.vet. Urs-Peter Brunner, Kantonstierarzt Schaffhausen zum Thema “Entwicklungen und Herausforderungen des öffentlichen Veterinärdienstes”

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22. Januar 2005 | Schaffhauser Trotten: Nur wenige genutzt

Schaffhauser Nachrichten
W.S.

Im Jahre 1482, das ist, zugegeben, lange her, wurden auf städtischer Gemarkung 74 Trotten gezählt. Nicht dazugezählt sind dabei diejenigen im Klettgau, im Reiat und in Stein am Rhein. In einem Steiner Ratsprotokoll fand man – vermutlich im Zusammenhang mit einem Trottengeschäft – den weisen Spruch: «Trinken ist der Ratsherrn Pflicht, trockne Lampen leuchten nicht».
In den Trotten wurde, mit unterschiedlicher Technik, der Saft aus den Trauben gepresst, und nach getaner Arbeit wurden «die Lampen begossen». Dieser Brauch lebt in anderer Form am schönsten in der Osterfinger Trotte und in Löhningen weiter.
1817 wurden im Brandkataster 70 verschiedene Trotten auf Stadtgebiet aufgeführt, darunter 16 im Gebiet Hochstrasse, Geissberg, Spiegelgut, 13 am Heerenberg und an der Rheinhalde, sechs auf dem Emmersberg und in Gruben, fünf im Hohlenbaum, vier im Mühlental.
1988 waren es nur noch fünf: Stokarberg-Trotte, Breitenau-Trotte, Trotte an der Buchthalergasse, Suris-Trotte, Römer-Trotte und die Paradies-Trotte an der äusseren Rheinhalde, die dann auf den Ballenberg verpflanzt wurde.
Der Einwohnergemeinde gehören heute, 2005, noch die Römer-Trotte, die Trotte am Kegelgässlein und das Wohnhaus mit der Trotte im Keller am Fusse des Rheinhalden-Rebhangs.
Die Stadt nutzt die Trotten lediglich als Geräteschuppen. So zum Beispiel an der Rheinhalde. Die Trotte am Kegelgässli ist vermietet und wird als Abstellraum genutzt. Die Munot-Trotte am Fischerhäuserberg, der so genannte «Behälter mit Heuboden», wird seit Jahrzehnten vom Restaurant Fischerzunft als Weinlager und Kühlraum genutzt. Das Gebäude ist innen entsprechend ausgebaut worden. Die Römer-Trotte, vom Bäumen umgeben, auf freiem Feld, am Weg vom «Freien» nach Büsingen – sie heisst übrigens Römer-Trotte, weil sie zuvor einer Familie Römer aus Thayngen gehört hatte – dient als Geräteabstellraum.
Wie gesagt, die Stadtschaffhauser nutzen ihre Trotten nicht für die Geselligkeit. Es heisst, sie liegen nicht «zonenkonform». Deswegen könnte auch die Suche nach einem neuen Standort für die Munot-Trotte schwierig werden. Nun, bei den Flurlingern liesse sich in Erfahrung bringen, wie man eine Flurtrotte, die Stanten-Trotte, zu einem Bijou macht: Sie wurde, ähnlich der Hirschen-Trotte im Dorfkern, restauriert und kann jetzt als Partyraum gemietet werden.

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21. Dezember 2004 | Zürcher Stamm

Auch Solos Bilder vom Zürcher Stamm-Jubiläum sind in der Galerie.

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20. Dezember 2004 | Baumgartenstamm

Die Fotos vom Baumgartenstamm sind online.

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12. Dezember 2004 | 5 Jahre Zürcher Stamm – Bilder

Die Bilder vom Jubiläum des Zürcher Stamms sind in der Galerie zu finden.

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3. Dezember 2004 | Bilder vom Kleinkartell mit der Rhetorika

Einige alte Fotos sind aufgetaucht, darunter jene vom Kleinkartell mit der Rhetorika von Anfang April. Diese sind jetzt online.

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1. Dezember 2004 | Fotos aus Hallau

Die Fotos vom Weinbaumuseum in Hallau (und anschliessendem Commers) von letztem Samstag sind online.