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Studentenhymne

Text

  1. Student sein, wenn die Veilchen blühen, das erste Lied die Lerche singt, der Maiensonne junges Glühen triebweckend in die Erde dringt. Student sein, wenn die weissen Schleier vom blauen Himmel grüssend weh’n: [: das ist des Daseins schönste Feier! Herr, lass sie nie zu Ende geh’n! :]
  2. Student sein, wenn die Humpen kreisen, in lieberschloss’nem Freundesbund von alter Treue bei den Weisen der Väter jauchzt der junge Mund. Student sein, wenn die Herzen freier auf der Begeisterung Höhe steh’n: Das ist des Lebens schönste Feier! Herr, lass sie nie zu Ende geh’n!
  3. Student sein, wenn zwei Augen locken, ein süsser Mund verschwiegen küsst, dass jählings alle Pulse stocken, als ob im Rausch man sterben müsst’. Student sein, in der Liebe Morgen, wenn jeder Wunsch ein frommes Fleh’n: Das ist das Leben ohne Sorgen! Herr, lass es nie vorübergeh’n!
  4. Student sein, wenn die Hiebe fallen im scharfen Gang, der selbst gewählt, im blut’gen Aneinanderprallen der Mut sich für das Leben stählt. Student sein, wenn dein einzig Sorgen, ob fest und tapfer du wirst steh’n an deines Leben Wagemorgen. Herr, lass ihn nie zu Ende geh’n!
  5. nochmals 1. Strophe

Joseph Buchhorn

Generationencantus

Dieser Cantus ist der Generationencantus der folgenden Generationen: