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Bier, Bier und Wein

Text

  1. Warum sollt im Leben ich nach Bier nicht streben, warum sollt ich denn nicht manchmal fröhlich sein? [: Meines Lebens Kürze allerbeste Würze sind ja Gerstensäfte und der Wein. :]
  2. Wenn die Auen grünen und die Bächlein rinnen, wenn die Felder strotzen alle gerstenvoll, wenn auf Hopfenstangen duft’ge Blüten prangen, ei, wie wird’s mir da ums Herz so wohl!
  3. Kann bei herben Zeiten wohl den Wein auch meiden, wenn es nicht gebricht am edlen Gerstenbier; kann ja alles dulden, scheue keine Schulden, leide gerne machen Spott dafür!
  4. Möcht im Keller liegen, mich ans Bierfass schmiegen, möchte mir die Kehle netzen, vivat Bacchus schrei’n! Möchte mich berauschen, nicht mit Fürsten tauschen und im Wahne selbst nicht König sein.
  5. Wenn mich Kummer drücket und das Schicksal tücket, wenn mich Amor fliehet und kein Mädchen liebt: in der Trinkerhalle bei dem Bierpokale bleibt mein Herz doch ewig ungetrübt!
  6. Darum, traute Brüder, singet frohe Lieder, nehmt die vollen Gläser in die Hand und singt! Lebt in Jubelfreuden, eh von hier wir scheiden, eh des Lebens goldne Sonne sinkt!

Seit 1849 bekannt

Generationencantus

Dieser Cantus ist der Generationencantus der folgenden Generationen: