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Mitteilungen

Mitteilungsblatt 2014-2

Freitag, 28. März 2014

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Inhaltsverzeichnis:

Schank- und Trinkgefässe der Scaphusia
«Inter pocula laeti» (Vergil)

Das «Gärtli» feiert einen grossen Geburtstag (1864-2014)
Studentische Produktionensammlung
Jan Egger v/o Holme

Die klassische Porcellan-Steckpfeife
Rauchapparate zum Tabaktrinken

Spefuxe Marek Stahel über sich, die Scaphusia und seine Grenzen beim Biertrinken
Ein Kantonsschüler und seine erfrischenden Ansichten
Marek Stahel, Spefuxe

Notizen zu Namen / Pressespiegel

Mitteilungen

Zuschriften

§ 11

Anlassprogramm – Frühling 2014

Impressum

Kontakt

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Inhalt:

Schank- und Trinkgefässe der Scaphusia
«Inter pocula laeti» (Vergil)

Teil IV: Mettlach Ware, Decor und Handel
(bz) Mettlach, vom lateinischen Wort für «Mittelsee» abgeleitet, ist ein kleiner deutscher Ort an der Saar, nahe der Grenze zu Luxemburg und Frankreich. Obwohl diese 1809 gegründeten Werkstätten für keramische Erzeugnisse einen von neun Teilbetrieben der Manufakturen Villeroy & Boch darstellen, sind ihre speziellen Erzeugnisse und Sortimente als «Mettlach Waren» bekannt geworden. Auf ihrem Höhepunkt um die Jahrhundertwende (19./20.), beschäftigte der Betrieb 1250 Leute. Seit dem letzten Viertel des 19. Jh. bis in die Dreissigerjahre des 20. Jh. tragen die Produkte die Merkur-, Turm- oder Schlossmarke (Bild Nr. 1/Bild Nr. 2). Es geht dabei zum grössten Teil um Serienware, mit welcher man dem klassischen Empfinden, der Romantik und dann vor allem auch den Inhalten und Ideen des Historismus und des Jugendstils entgegen kam. In den Musterbüchern finden sich allegorische Figuren der Griechen und Römer, Bilder von Burgen, Schlössern (Bild Nr. 3) und dem sagenumwobenen Mittelrhein, weinlaubumrankte, farbenstudentische Trinkgesellschaften, heraldisch geschmückte Corpsgeschirre, Humpen und Tafelgeschirr, Genreszenen ziviler, militärischer, waidmännischer oder studentischer Façon (Bild Nr. 4) sowie auch städtebauliche Sehenswürdigkeiten. Die Stücke sind teilweise von monumentaler Grösse. Man trifft auch reliefierte oder halbplastisch/plastisch ausgeführte Ware (Bild Nr. 5). Schon in der ersten Hälfte des 19. Jh. trugen Fortschritte im Bereiche des Kupferstechens, Englischen Umdruckverfahren (Staffordshire) und vor allem die Weiterentwicklung der von A. Senefelder zu Ende des 18. Jh. erfundenen Chromolithographie (Steindruck) zu ansprechenden Lösungen im Bereiche der Decors bei. Aufgrund solcher Druckverfahren wurde die Serienproduktion möglich, die Ware auch für das Kleinbürgertum erschwinglich und damit sehr verbreitet. Ein eigenes Trinkgeschirr, ein bedruckter Römer, ein Humpen war für jedes Vereinsmitglied, ob Kegelclub, Schützengesellschaft, Sängerverein oder Stammtischgast das höchste aller Gefühle – so auch für die Mitglieder studentischer Corporationen. Dabei konnte die Form des Gefässes, das Decor, die Art der Ausführung des Zinndeckels und die Daumenrast im Rahmen des Sortimentes und des jeweiligen Portemonnaies frei gewählt werden, was zumindest eine gewisse Individualität gewährte. Farbenschilder mit Zirkel und Panierspruch u. Ä. wurden schabloniert, aufgedruckt, eingebrannt und allenfalls von Hand nachkoloriert, welch Letzteres zu einer Art Unikat führte. Die künstlerische und individuelle Ausstrahlung konnte auf Wunsch mit wenig Aufwand gesteigert werden.
Heute, im Zeitalter der digitalen Bilderfassung und deren Umsetzung ist dies Sache des Polygraphen, welcher auf diesem Wege alle erforderlichen Elemente erarbeitet und (fast) jede Idee verwirklichen kann. Das digitale Bild wird in Emailfarbe auf ein Trägermedium (Folie) gebannt. Nach dem Andruck im Tamponverfahren, welches auch unregelmässige Glasprofile zulässt, wird es bei ca. 600°C eingebrannt. Das Verfahren ist sehr preiswert. Zur Zeit stellt der «Glashandel Alpnach AG» (GHA) in der Innerschweiz solche Produkte her (Bild Nr. 6).
Gleichzeitig mit dem Aufschwung des Farbenstudententums florierte auch der Handel mit Couleurartikeln aller Art, namentlich in Deutschland und Oesterreich, aber auch in der Schweiz: Firma Maierl, Zürich; Emil Lüdke (Bild Nr. 7) und Carl Hahn, Jena; Adolf Knecht, Tübingen etc. All die in diesen Galanteriewarengeschäften gehandelten Gegenstände wurden aus Unverständnis leider nicht selten als sog. «Couleurkitsch» abgetan.
Zur Zeit leisten die Firmen PLECO, Lustgartenstrasse 3 in 9000 St. Gallen, und MCS «Couleur und Studentica GmbH», Fulachstrasse 10 in 8200 Schaffhausen, fachmännische und effiziente Dienste.

Quellen:
- Gary Kirsner, «Das Mettlach Buch», Glentiques, LTD. INC., Florida
- Depositensammlung der Scaphusia


[Bild 1]


[Bild 2]


[Bild 3]


[Bild 4]


[Bild 5]


[Bild 6]


[Bild 7]

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Das «Gärtli» feiert einen grossen Geburtstag (1864-2014)
Studentische Produktionensammlung
Jan Egger v/o Holme

(bz) Seit nunmehr 150 Jahren kennen wir in der Scaphusia unser «Gärtli». Es ist nicht mit dem Stammbuch zu verwechseln, welches in der Tafelrunde mit spontanen und zum Teil deftigen Einträgen geführt wird.
Die Idee und der Betrieb einer «Studentischen Produktionensammlung» (Zit. J. Meier, Basler Studentensprache, 1910) ist im 19. Jh. recht verbreitet. Eine mehr oder weniger ununterbrochene Tradition von 150 Jahren aber, hat darin kaum eine Corporation in der Schweiz vorzuweisen. Man muss leider annehmen, dass wir in dieser Zeit zweier Bände verlustig gegangen sind. Auch drohte die Institution in den 80er- und 90er-Jahren des 20. Jh. zu verschwinden. Meine Stiftung eines weiteren Gärtlialbums im Jahre 1997 schaffte neue Impulse, welche seither alljährlich gute Früchte zeitigen. Im Gegensatz zu früheren Bänden liegt das Schwergewicht heute eher im bildnerischen Bereich, welcher von verbal-poetischen Einschüben durchsetzt wird. «Die munteren Gärtner mit dem grünen Poetenschurz» (Zit. Chärstli, 125 Jahre Scaphusia 1983, p. 65) greifen offenbar lieber, und dies oft mit grossem Können, zu Stift und Pinsel. Pièce de résistance bleibt aber immer noch die «Galerie», die Vorstellung der Aktiven in Wort und Bild. Hauptverantwortlicher für die Führung des Buches ist wie ehedem der Gärtli-Fuxe. Es steht ihm durchaus frei, Mitredaktoren beizuziehen. Um schmerzlichen Verlusten und weiteren Lücken zu entgehen, gilt mit dem Entgegenkommen des Staatsarchivaren Dr. R. E. Hofer v/o Ortho seit einigen Jahren das Staatsarchiv Schaffhausen auch als offizieller Aufbewahrungsort des aktuellen Bandes. Dort kann er gegen Ausleihvertrag (i.d.R. durch den Gärtlifuxen) zur Arbeit ausgelöst werden. Selbstverständlich werden alte Exemplare auf Anfrage hin im Briefgewölbe des Archivs zum Studium aufgelegt. Mittlerweile ist der Bestand auf 23 Bände mit einem Gesamtumfang von über 3’000 Seiten angewachsen.
An dieser Stelle sei die Arbeit des Gärtlifuxen Jan Egger v/o Holme herzlichst verdankt, welcher die farbige Doppelseite [Bild Nr. 8] mit dem Gärtli-Puzzle zusammengestellt hat.
Quellen:
- Dr. K. Bächtold v/o Gispel, 100 Jahre Scaphusia 1958, p. 159- 203
- E. A. Rubli v/o Balz, «Das Gärtli», Vortrag 13. Studentenhistorikertagung Schaffhausen 1998. SVSt, Documenta et Commentarii Nr. 22, p. 14-34


[Bild 8]

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Die klassische Porcellan-Steckpfeife
Rauchapparate zum Tabaktrinken

(bz) Man trifft sie nicht nur in studentischen Kreisen, jene etwas archaisch anmutenden «Rauchapparate» aus jener Zeit, als Rauchen noch «Tabak trinken» oder «Schmauchen» hiess.
Um 1800 lösten sie die Tonpfeifen weitgehend ab und traten dann bis in die erste Hälfte des 20. Jh. sehr verbreitet auf, sei es etwa als Reservisten- oder Jägerpfeifen und im ganz normalen, persönlichen Gebrauch. So auch im Haushalt von Lehrer Lämpel in «Max und Moritz». Dieses Monstrum entspringt nicht etwa einer karikaturistischen Übertreibung W. Buschs, denn in meiner Pfeifensammlung führe ich ein Exemplar des C! Alamannia Turicensis mit einer Gesamtlänge von 90 cm (!).
Aus studentenhistorischer Sicht nehmen die erstmals durch Jenenser Porcellanmaler dekorierten Pfeifen um 1800 einen ganz besonderen Platz ein, zählten sie doch zu den frühesten Trägern studentischer Heraldik, Farben, Zirkel, Schilder und manifestierten somit ungedeckt den Bezug ihrer Besitzer (und Raucher) zu bestimmten studentischen Vereinigungen. Sie wurden so zu Signalen der corporierten Studentenschaft nach aussen.
Porzellanpfeifen sind sehr fragil und verlangen nach einer sorgfältigen Behandlung und leichtem Rauchen. Bruch und Zerstörungen durch thermische Spannungen sind leider häufig, sodass der Schwund im Laufe der letzten zweihundert Jahre recht gross war und viele der auf uns gekommenen antiken Stücke arg bestossen, rissig, laienhaft «restauriert» (zusammengeleimt) oder nur noch in Fragmenten erhalten sind.
Die klassische Form besteht aus fünf Teilen, dem Siffon mit zwei Anschlüssen für den Holm aus Haselnussholz und den Kessel (Kopf), dem Mundstück aus Horn und der Kordel mit Quasten. Letztere dient nicht allein zur Zierde, sie soll im Notfall die konisch zulaufenden Einzelteile, welche allein durch Presssitz miteinander verbunden sind, zusammenhalten und sichern. Das Mundstück ist teilweise mit einem Gewinde versehen. An den Übergängen sorgen Korkeinlagen für die Dämpfung des «Systems» und die Ableitung der Hitze. Nicht selten sind die Köpfe mit einem Deckel versehen.
Übrigens: Der Rauchgenuss hält sich im Vergleich mit demjenigen auf einer gut eingerauchten Holzpfeife sehr in Grenzen.


[Bild 9]
Porcellan-Steckpfeife Scaphusia, ca. 30 cm. Slg. Familie Rubli


[Bild 10]
W. Busch: Lehrer Lämpel aus «Max und Moritz»

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Spefuxe Marek Stahel über sich, die Scaphusia und seine Grenzen beim Biertrinken
Ein Kantonsschüler und seine erfrischenden Ansichten
Marek Stahel, Spefuxe

Wer bin ich?
Ich heisse Marek Stahel und bin vermutlich der, der an der Kanti am meisten auffällt, weil es fast ein Ding der Unmöglichkeit ist, jemanden zu übersehen, der sich mit einer Giraffe auf Augenhöhe unterhalten könnte. Nein, das war jetzt nun aber definitiv ein bisschen übertrieben, aber mit beinahe 2 Meter Körpergrösse falle ich den Leuten schon ein wenig auf, denke ich. Was jedoch viele erstaunt, dass ich erst 16 Jahre alt bin und in die 2. Klasse der der musischen Abteilung gehe, obwohl ich viel älter aussehe. Und diese Tatsache sorgt immer wieder für kuriose, aber meist unterhaltsame Begegnungen. So wurde ich zum Beispiel mit 15 Jahren das erste Mal von der Verkäuferin im Tankstellenshop mit der Frage: «mit oder ohne Benzin?» konfrontiert, oder riskierte mit 13 im Zug fast eine Busse «wegen fehlendem Halbtax-Abonnement». Ich wohne in Feuerthalen, bin also ein Grenzgänger, falls man dies auf Kantonsebene betrachtet. Ich habe 2 Schwestern, 6 und 4 Jahre alt, und wurde (wie es mein Name erahnen lässt) in Tschechien geboren. Zu meinen Hobbys zählte bis vor 2 Jahren das Rudern im Ruderclub Schaffhausen, was ich jedoch aufgeben musste, da 7 Mal Training die Woche für mich mit der Kanti nicht verkraftbar gewesen wäre. Seither beschränke ich mich aufs Klavier, spiele in einer Kanti-Band und gehe ab und zu in das «Eurofit». Vielleicht werde ich im Sommer mit dem Volleyball-Spiel anfangen.
In der Kanti bin ich vor allem deswegen, weil ich mich eher für geisteswissenschaftliche Themen und Politik interessiere – und man in diesen Gebieten eigentlich keine Lehre machen kann. Einzig eine kaufmännische Ausbildung wäre für mich in Frage gekommen, aber das fand ich etwas langweilig. Zudem liessen mich die üblichen Stereotype wie 12 Wochen Ferien oder «3 Mal die Woche erst um 8.30 Uhr Schulbeginn» von der Kanti überzeugen. Fächer, die ich mag, sind entsprechend meinen Interessen Geografie und Geschichte, wo ich auch die besten Noten hole. Diese werden dann gebraucht, um für mich unliebsame Fächer wie Mathematik und Physik zu kompensieren. Das beste an der Kanti ist aber meiner Meinung nach definitiv, dass einem nach 4 Jahren viele Möglichkeiten offenstehen, was man einmal werden möchte. Denn Interessen können sich ja ändern.

Was für Ziele habe ich nach der Kantonschule?
Was die Zeit nach der Kanti angeht, ergeht es mir momentan wie den meisten Kantischülern: ich weiss es nicht. Ich mache mir zwar stets Gedanken darüber, was ich später einmal studieren möchte, doch diese ändern manchmal sogar im Wochentakt. Ich denke aber, dass ich etwas Richtung Geisteswissenschaften studieren werde, weil dort auch meine Stärken liegen.

Wo habe ich das erste Mal von der Scaphusia gehört?
Die Scaphusia fiel mir das erste Mal anfangs der 1. Klasse auf, oder besser gesagt war es die Uhr im Verbindungstrakt, die mir dort aufgefallen war. Wer die Scaphusianer sind, weiss ich eigentlich erst seit Klang und Pronto im letzten Herbst in meiner Klasse waren und uns ihre Verbindung vorgestellt haben.

Warum wurde ich Spefuxe und warum will ich Mitglied werden?
Das Interesse an der Scaphusia hat bei mir vor allem die Vorstellung von Klang und Pronto geweckt, und zwar fand ich es läss, dass es an der Kanti überhaupt eine Verbindung gibt, in der man ein Leben lang bleibt und sich somit auch nach der Matura immer wieder sieht. Ausserdem ist es zumindest mal in meiner Klasse so, dass man mit Klassenkollegen nicht besonders viel zusammen in der Freizeit unternimmt. Es fehlt also irgendwie das, was in der Sek üblich war. Und da ist die Scaphusia sicher eine Möglichkeit, sich mit Kantischülern in der Freizeit zu treffen. Schliesslich war ich aber auch einfach neugierig, welche Sitten, Bräuche und Traditionen in der Scaphusia herrschen, da es die Verbindung seit 150 Jahren gibt. All diese Überlegungen bestätigten sich spätestens nach meinem dritten Anlass, worauf ich nun Mitglied werden will.

Wen kenne ich von der Aktivitas, und wen von den Alten Herren?
Von den Aktiven kenne ich mittlerweile alle, selbst mit Vif konnte ich am Weihnachtscommers Bekanntschaft machen. Von den Alten Herren kenne ich vor allem die meisten Jüngeren, die oft an die Anlässe oder an den Stamm kommen, aber auch einige ältere.

Was kann ich der Scaphusia bieten?
Ich hoffe, mein Engagement in die Scaphusia einbringen zu können, sei es bei Aufgaben an Anlässen oder bei organisatorischen Angelegenheiten. Ich denke, dass das aktive Mitwirken zu den wichtigsten Dingen gehört, die eine Verbindung funktionieren lassen und sie lebendig machen. Denn wenn jeder etwas dazu beiträgt profitieren alle reichlich davon.

Wie verträgt sich die Scaphusia neben der Kanti zeitlich?
Grundsätzlich ist die Scaphusia gut mit der Schule vereinbar, weil ja der Stamm und die Anlässe abends stattfinden. Wenn man aber am Donnerstag eine Prüfung hat oder übers Wochenende viel lernen muss, kann es zu Kollisionen führen. Hierbei finde ich es aber gut, dass man früher heimgehen kann, und da man oft seinen Konsum selbst begrenzen kann, ist das Lernen auch nach dem Stamm noch möglich. Und falls ich einmal überhaupt keine Zeit für die Scaphusia habe, so darf ich ja auch einem Anlass oder Stamm fernbleiben, wenn dies nicht allzu oft geschieht.

Was sind die Stärken der Scaphusia, was die Schwächen?
Ich denke, dass eine Stärke sicher das grosse und zugleich enge Netzwerk der Mitglieder ist, man kann davon extrem profitieren. Jeder in der Scaphusia ist ein «Spezialist für irgend etwas», und somit findet man immer jemanden, der einem zu einem Problem beraten oder auf eine Frage Auskunft geben kann. Ebenfalls freut mich der enge Zusammenhalt, der erste Akt ist meistens auch sehr spannend gestaltet (der zweite aber auch) und natürlich die vielen Dinge, die man in der Scaphusia erleben kann. Was störend wirken kann, sind die mehr oder weniger klaren Regelungen des Biercomments, mit denen ich anfangs auch Mühe hatte, um mich an gewisse Sitten zu gewöhnen. Aber vor allem für einen Grossteil der Kantischüler stossen diese auf Unverständnis, weil es als zu aufwendig oder auch als idiotisch angesehen wird, wenn man als Fuxe ständig Bier ausschenken muss oder mittwochs und freitags mit dem Anzug zur Schule kommen muss. Ich denke, dass dies ein Hauptgrund ist, weshalb die Scaphusia zur Zeit Nachwuchsprobleme hat. Und da muss man Wege finden, um diese Traditionen zu erklären und darzustellen, dass man eigentlich viel Spass in der Scaphusia hat und diese Traditionen einfach dazugehören, damit die Verbindung gut funktioniert. Zuletzt ist es auch so, dass manchmal viele Aktive und Alte Herren an den Anlässen oder den Stämmen fehlen. Dass ist natürlich schade, aber mit der heutigen Belastung, die Kantonsschule oder Universität einem abverlangt, nicht weiter verwunderlich.

Nach wie vielen Bieren ist Schluss und warum?
Mein erstes Bier in der Bude habe ich wohl am Spefuxen-Anlass am 1. November 2013 getrunken, wenn ich mich nicht irre.
Es kommt natürlich darauf an, was ich am nächsten Tag alles vorhabe. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich relativ viel vertrage, aber wie jeder Mensch seine mehr oder wenig definierte «Grenze» besitze. Und wenn diese überschritten ist, dann hat das am nächsten Morgen gewisse Auswirkungen. Falls ich am folgenden Tag dann lernen muss oder eine Prüfung ansteht, wird diese Grenze nicht überschritten. Ansonsten achte ich darauf, diese nicht allzu weit zu überschreiten, obwohl mir das nicht immer leicht fällt.


[Bild 11]

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Notizen zu Namen / Pressespiegel
Georg Merz v/o Modest
«Auf dem Bock: Georg Merz ist Präsident des Grossen Stadtrats 2014», Schaffhauser Nachrichten, 15. Januar 2014, WebLink m986.

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Mitteilungen

Depositensammlung, Vitrinenausstellung, Silhouettenbilder und «Gärtli»
Liebe Farbenbrüder,
Es ist mir eine grosse Freude, in der Person von Andreas Schirrmacher v/o Recte einen jungen, an Verbindungsgeschichte interessierten und engagierten Scaphusianer gefunden zu haben. Wir werden uns in Hinkunft gemeinsam um die Bereiche Depositensammlung, Vitrinenausstellungen, Silhouettenbilder und das «Gärtli» kümmern. Dabei wird unsere Arbeit im AHAH-Vorstand, bei welcher es um die Lösung aktueller Probleme geht, nicht zurückstehen.
Ernst A. Rubli v/o Balz


[Bild 12]

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Zuschriften

Zunftbott
Anlässlich des Zunftbotts vom 14. März 2014 E.E. «Zunft zun Webern» Schaffhausen, waren die beiden Zunftmeister der Steiner Zünfte «zur Rose» und «zum Kleeblatt» als Ehrengäste eingeladen. Dr. Roland E. Hofer v/o Ortho, Zunftmeister der «Zunft zun Webern», konnte jedoch nur Felix Graf v/o Schärbe, Zunftmeister «zum Kleeblatt» begrüssen, da sich der andere Zunftmeister, Dr. med. Ueli Böhni v/o Süüle («zur Rose») ferienhalber im Ausland befand.
Nebst den scaphusianischen Zunftmeistern waren ausserdem Safran, Schalk, Quarz, Zwirbel und Zäckli (alles Mitglieder der «Zunft zun Webern») aus unserer Verbindung vertreten.
Christian Birchmeier v/o Zäckli


[Bild 13]
v.l. Schärbe, Ortho

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§ 11

Stamm der Aktivitas
Jeden Mittwoch ab 19.00 Uhr im Restaurant Falken.

Stamm der Alt-Scaphusia
16. Mai 2014 (Spargel-Stamm). Jeden ersten Freitag im Monat ab 19.00 Uhr im Restaurant Altes Schützenhaus.
Dr. Peter Schudel v/o Mufti (Personalien)

Frühschoppen
Jeden Samstag ab 11.00 Uhr im Restaurant zum Frieden, Schaffhausen.
Peter Tobler v/o Quarz (Personalien)

Zentralschweizer Stamm
der Kartellverbindungen Rhetorika, Scaphusia, Thurgovia, Vitodurania und der Verbindungen Commercia und Fortuna. Neue Teilnehmer sind willkommen.
28. Juni 2014 (Anlass mit Damen)
René Rudischhauser v/o Callus (Personalien)

Basler Stamm
Informationen können jeweils circa drei Wochen vor den Anlässen bei Gala bezogen werden.
Rudolf Wegelin v/o Gala (Personalien)

Berner Stamm
21. Mai 2014 (Sommerstamm)
André Lorenzetti v/o Domingo (Personalien)

Steiner Stamm
25. April, 20. Juni 2014 ab 19.00 Uhr im Restaurant zum Rothen Ochsen, Stein am Rhein. Es werden die Farben getragen.
(Der Anlass bei Süüle wird vom 20.6. auf den 15.8.2014 verschoben.)
Christian Birchmeier v/o Zäckli (Personalien)

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Anlassprogramm – Frühling 2014

12. Apr – 26. Apr
Frühlingsferien

28. Apr – 3. Mai
Sprachaufenthalt / Projektwoche

7. Mai, Mi, 19.00 Uhr
Stammtisch im Falken
Antrittskneipe

10. Mai, Sa, 20.00 Uhr
Bude
Ukraine und die Krim – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Vortrag
Referent: Peter Keller v/o Dunst, der von 2006 bis 2010 in Kiew gelebt hat und heute als Finanzanalyst für den russischen Markt arbeitet.

17. Mai, Sa, 20.00 Uhr
Bude
Pokerturnier
Ein scaphusianisches Pokerturnier mit allem drum und dran. Spannung, Spiel und Bier.

24. Mai, Sa, 14.00 Uhr
Schalterhalle Bahnhof Schaffhausen
Maibesenbummel

31. Mai, Sa, 13.15 Uhr
Busbahnhof Schaffhausen
Scaphusianischer Waldspaziergang
Bummel mit Vortrag
Referent: Andreas Hunziker v/o Fidel (Geograph und Jäger) erklärt uns während eines Bummels im Reiat die Erholungs-, Nutz- und Schutzfunktion des Waldes.
Mit abschliessendem Umtrunk an gemütlicher Lage.

7. Jun, Sa, 14.00 Uhr
Lindli
Weidlingsstamm
mit e/hwl Commercia
Heiteres Weidlingsfahren mit Imbiss und Umtrunk am Scharen.

10. Jun, Di, 20.15 Uhr
Munotzinne
1. Quadrille-Kurs (Verschiebedatum: 11. Juni)

13. Jun, Fr, 17.00 Uhr
Schalterhalle Bahnhof Schaffhausen
Grosskartell
bei e/hwl Vitodurania

17. Jun, Di, 20.15 Uhr
Munotzinne
2. Quadrille-Kurs (Verschiebedatum: 18. Juni)

20. Jun, Fr, 20.00 Uhr
Bude
Von A wie Satellit bis Z wie Karte
Vortrag

Achtung Terminänderung:
Der Vortrag wird vom Samstag, den 21.6. auf Freitag, den 20.6. vorverlegt.

Referenten: Till Aders v/o Zauder, Basil Kraft v/o Zupf. Die Referenten beschäftigen sich in ihrem Geographiestudium mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kartographie und der Fernerkundung. In ihrem Vortrag zeigen sie auf, wie heute mittels Satelliten und Flugzeugen die Erde vermessen wird, was man mit den gewonnenen Daten alles anstellen kann und was man besser bleiben lässt.

24. Jun, Di, 20.15 Uhr
Munotzinne
3. Quadrille-Kurs (Verschiebedatum: 25. Juni)

28. Jun, Sa, 20.00 Uhr
Munotzinne
Munotball (weitere Munotbälle 6.7., 12.7., 19.7., 26.7., 2.8., 9.8., 16.8.)

2. Jul, Mi, 19.00 Uhr
Rheingutstrasse 15, Feuerthalen
Rugel-Stamm
Schlusskneipe bei Urs-Beat Meyer v/o Rugel. Anmeldung bis 25. Juni per E-Mail (meyer@shlink.ch) oder per Telefon (079 671 49 02)

3. Jul, Do, 17.30 Uhr
St. Johann
Maturafeier

5. Jul – 9. Aug
Sommerferien

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Vorankündigung

9. Aug, Sa 20.00 Uhr
Munotzinne
Jubiläums-Munotball
Der Munotverein feiert sein 175-Jahr-Jubiläum. Dieser Anlass steht an Stelle des Farbenballs. Verschiebedatum: Sa 16. August.
Eine separate Einladung werden Sie mit dem nächsten Mitteilungsblatt erhalten.
Weitere Informationen sind bei Dr. Peter Uehlinger v/o Atlas (peteruehlinger@schaffhausen.ch) erhältlich.
Dieser Anlass wurde im letzten Mitteilungsblatt bereits mit einem anderen Datum angekündigt und ist inzwischen auf den 9. August verschoben worden.

15. Aug, Fr, 19.00 Uhr
Oehningerstrasse 14, Stein am Rhein
Steiner Stamm
Sommerabend am Rhein im Garten des Präsidenten der Alt-Scaphusia Dr. Ueli Böhni v/o Süüle, ab 19.00 Uhr bei jeder Witterung. Für Verpflegung ist gesorgt. Bitte Voranmeldung per E-Mail (ulrich@boehni.ch) oder per Telefon (052 630 00 89). Dieser Anlass wurde ursprünglich auf den 20. Juni angekündigt und ist inzwischen auf den 15. August verschoben worden.

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Impressum

Adresse der Redaktion
E-Mail: lea@scaphusia.ch

Redaktoren und Autoren
Andreas Textor v/o Lumen (Personalien) (lu)
Im Gwand 10, 8260 Stein am Rhein, 052 620 33 34
Stephan Koller v/o Punkt (Personalien) (pk)
Colombstrasse 11, 3027 Bern, 079 800 24 68
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Nordstrasse 38, 8200 Schaffhausen, 079 440 66 04
Andreas Hunziker v/o Fidel (Personalien) (fi)
Kamorstrasse 43, 8200 Schaffhausen, 079 396 01 75
Ernst Alexander Rubli v/o Balz (Personalien) (bz)
Zum Anker, 8262 Ramsen, 052 743 15 60

Satz
Flavio Schnelli v/o Viva (Personalien)
Herdernstrasse 16, 8004 Zürich, 079 444 88 85

Druck und Versand
UD, Platz 8
Postfach, 8201 Schaffhausen, 052 634 03 46, info@ud-sh.ch

Nächster Versandtermin
19. Juni 2014. Redaktionsschluss für Anlassprogramm und Mitteilungen: 14 Tage vor Versandtermin (bzw. 30 Tage für Berichte und Mitteilungen, für welche der jeweilige Autor Lektorats- und Korrektoratsarbeiten wünscht). Berichte und weitere redaktionelle Beiträge werden fortlaufend entgegengenommen.

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Kontakt
Alt-Scaphusia: Dr. Ueli Böhni v/o Süüle (Personalien)
052 741 22 70, ahpraesident@scaphusia.ch
Aktivitas: Lars Wicki v/o Klimper (Personalien)
079 425 22 38, praesident@scaphusia.ch

Briefpost
Adressieren Sie Ihre Briefpost an die Alt-Scaphusia und die Aktivitas wie folgt:
Alt-Scaphusia, 8200 Schaffhausen
Scaphusia Studentenverbindung, 8200 Schaffhausen

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